Wie zieht man ein Kind bei Hitze für den Kindergarten an?
Kurze Antwort: Wenn es heiß ist, ziehen Sie Ihrem Kind leichte, weite, atmungsaktive und leicht auszuziehende Kleidung an. Bevorzugen Sie eine einfache Kombination, etwa ein T-Shirt mit einer längeren kurzen Hose, einer Bermuda oder einer leichten Hose mit Gummizug. Ergänzen Sie einen Hut, der den Kopf gut bedeckt, eine geeignete Sonnenbrille, sofern die Einrichtung sie erlaubt, und geschlossene oder ausreichend haltgebende Schuhe. Packen Sie außerdem leichte Wechselkleidung in den Rucksack und tragen Sie den Sonnenschutz vor dem Kindergarten auf, wenn dies gewünscht ist.
Wenn die Temperaturen steigen, wird die Wahl der Kindergartenkleidung komplizierter, als es zunächst scheint.
Das Kind soll in der Gruppe nicht überhitzen, im Hof rennen, sich auf den Boden setzen, zur Toilette gehen, an Aktivitäten teilnehmen und manchmal von einem sehr heißen Außenbereich in einen kühleren Raum wechseln.
Sehr luftige Kleidung mag ideal gegen die Hitze wirken, kann aber einen großen Teil der Haut der Sonne aussetzen.
Umgekehrt können zu dicke oder zu enge Kleidungsstücke Wärme speichern, die Bewegung einschränken und das Unwohlsein verstärken.
Die richtige Kleidung muss deshalb mehrere Bedürfnisse ausbalancieren:
- Wärmestau begrenzen;
- die Haut vor der Sonne schützen;
- dem Kind freie Bewegung ermöglichen;
- den Toilettengang erleichtern;
- Spiel und kreative Aktivitäten aushalten;
- leicht wiedererkennbar sein;
- schnell gewechselt werden können;
- den Vorgaben der Einrichtung entsprechen.
Außerdem muss man einen einfach milden Tag von einem wirklich heißen Tag unterscheiden.
Wenn es morgens 23 °C und nachmittags 29 °C hat, kann eine dünne zusätzliche Schicht zu Beginn nützlich sein. Ist eine Hitzewelle angekündigt, hat eine möglichst leichte und atmungsaktive Kleidung Vorrang, begleitet von ausreichendem Trinken und angepassten Aktivitäten.
Eltern sollten das Wetter prüfen, aber auch die Mitteilungen der Einrichtung. Der Kindergarten kann einen Hut, eine Trinkflasche, eine bestimmte Kleidung oder das Auftragen von Sonnencreme vor der Ankunft verlangen.
Der Teddy-Rucksack mit besticktem Namen bietet Platz für leichte Wechselkleidung, eine erlaubte kleine Trinkflasche und die gewünschten Accessoires. Der Name hilft dem Kind und dem Team, seine Sachen schnell wiederzuerkennen.
In diesem Ratgeber erfahren Sie, welche Materialien sich eignen, wie Sie die Haut schützen, ohne das Kind zu überhitzen, welche Schuhe sinnvoll sind und was an heißen Tagen in den Rucksack gehört.
1. Die Kleidung an die tatsächliche Tagestemperatur anpassen
Das Gefühl am Morgen sagt nicht immer etwas über den ganzen Tag aus.
Um 7:30 Uhr kann die Luft noch recht frisch sein. Wenige Stunden später können Hof und sonnenbeschienene Räume deutlich wärmer werden.
Tiefst- und Höchsttemperatur prüfen
Bevor Sie die Kleidung herauslegen, prüfen Sie:
- die Temperatur zum Zeitpunkt des Aufbruchs;
- die angekündigte Höchsttemperatur;
- die Uhrzeit des Hitzemaximums;
- den UV-Index;
- den Wind;
- das Gewitterrisiko;
- örtliche Hinweise bei einer Hitzewelle.
Eine hohe Höchsttemperatur bedeutet nicht, dass dem Kind schon beim Aufbruch warm ist. Eine sehr leichte, schnell abzulegende Schicht kann daher sinnvoll sein.
Die Bedingungen der Einrichtung berücksichtigen
Nicht alle Einrichtungen bieten dieselben Bedingungen.
Manche Gruppenräume sind neu, beschattet und gut belüftet. Andere speichern mehr Wärme.
Fragen Sie, ob:
- der Hof schattige Bereiche hat;
- die Räume gekühlt oder belüftet werden;
- die Kinder zu den heißesten Zeiten hinausgehen;
- eine Trinkflasche erlaubt ist;
- der Hut in der Einrichtung bleibt;
- sportliche Aktivitäten angepasst werden;
- eine bestimmte Kleidung gewünscht wird.
Bei Hitzewellen empfehlen Bildungsbehörden, die Aktivitäten anzupassen und darauf zu achten, dass die Kinder einen Hut sowie weite, leichte und helle Kleidung tragen.
Unnötige Schichten vermeiden
Ist ein heißer Tag angekündigt, verzichten Sie darauf, Folgendes übereinander anzuziehen:
- Body;
- Trägershirt;
- T-Shirt;
- Sweatshirt;
- Jacke.
Für ein Kindergartenkind, das schon trocken ist, genügen in der Regel Unterwäsche und eine leichte Garnitur.
Eine zusätzliche Schicht kann in den Rucksack, wenn der Vormittag kühl ist oder das Kind sich in einem klimatisierten Raum aufhält.
Auf das Kind achten, nicht nur auf das Thermometer
Beobachten Sie beim Aufbruch, ob es:
- bereits schwitzt;
- einen sehr warmen Nacken hat;
- unbehaglich wirkt;
- eine Schicht ausziehen möchte;
- klebende oder enge Kleidung trägt;
- sich beim Bewegen wohlfühlt.
Die Bedürfnisse sind von Kind zu Kind verschieden.
Man sollte nicht automatisch eine Schicht ergänzen, nur weil einer erwachsenen Person selbst etwas kühl ist.
2. Welche Materialien eignen sich für Sommerkleidung?
Das Material beeinflusst die Luftzirkulation, den Komfort und die Art, wie das Kleidungsstück Schweiß aufnimmt.
Baumwolle
Baumwolle wird für Kinderkleidung häufig verwendet, weil sie weich, verhältnismäßig atmungsaktiv und pflegeleicht ist.
Sie eignet sich für:
- T-Shirt;
- Kurzarmhemd;
- kurze Hose;
- leichte lange Hose;
- Kleid;
- Unterwäsche;
- Socken.
Ein dicker Baumwollstoff kann jedoch warm bleiben. Achten Sie deshalb auf die tatsächliche Dichte und das Gewicht des Kleidungsstücks, nicht nur auf das Etikett.
Leinen
Leinen ist leicht und atmungsaktiv.
Es eignet sich für:
- ein weites Hemd;
- eine kurze Hose;
- eine lange Hose;
- ein Kleid;
- ein leichtes Überhemd.
Es knittert leicht, was für einen Kindergartentag aber völlig unwichtig ist.
Eine Mischung aus Baumwolle und Leinen bietet einen guten Kompromiss zwischen Weichheit und Leichtigkeit.
Synthetische Materialien
Manche funktionellen Materialien leiten Feuchtigkeit ab und trocknen schnell. Andere synthetische Stoffe stauen die Wärme und werden unangenehm.
Man sollte also nicht alle Kunstfasern gleich beurteilen.
Prüfen Sie, ob das Kleidungsstück:
- Luft durchlässt;
- an der Haut klebt;
- schnell trocknet;
- Reizungen verursacht;
- starke Gerüche annimmt;
- das Kind beim Schwitzen stört.
Sehr dicke Stoffe vermeiden
Begrenzen Sie bei großer Hitze:
- grobe Strickware;
- dicken Sweatstoff;
- schweren Denim;
- warmes Futter;
- beschichtete Stoffe;
- nicht atmungsaktive Regenkleidung ohne Notwendigkeit.
Der Babypullover aus Strick mit handgestricktem Namen ist ein Baumwollkleidungsstück vor allem für kühlere Zeiten. Ist große Hitze angekündigt, wählen Sie besser ein deutlich leichteres Oberteil und heben den Pullover für einen anderen Tag oder eine kühle Umgebung auf.
Eine weite Passform bevorzugen
Ein sehr enges Kleidungsstück kann:
- an der Haut kleben;
- Schweiß festhalten;
- die Bewegung einschränken;
- Abdrücke hinterlassen;
- den Toilettengang erschweren.
Wählen Sie eine Kleidung, mit der das Kind:
- die Arme heben kann;
- in die Hocke gehen kann;
- rennen kann;
- sich auf den Boden setzen kann;
- seine Hose allein ausziehen kann;
- eine leichte Schicht an- oder ausziehen kann.
Gesundheitsstellen empfehlen bei großer Hitze leichte, weite Kleidung, möglichst aus Baumwolle oder Leinen.

3. T-Shirt, Trägershirt oder lange Ärmel: was wählen?
Das Oberteil soll die Wärme begrenzen und gleichzeitig die Haut ausreichend schützen.
Das klassische T-Shirt
Ein leichtes, weites T-Shirt ist oft die einfachste Lösung.
Es bedeckt:
- die Schultern;
- den oberen Rücken;
- einen Teil der Arme;
- den Oberkörper.
Es schützt in der Regel besser als ein Trägershirt und bleibt dabei bequem.
Wählen Sie ein Modell, das:
- leicht anzuziehen ist;
- keinen engen Kragen hat;
- keine schweren Applikationen trägt;
- keine störenden Pailletten hat;
- lang genug ist, um an Ort und Stelle zu bleiben;
- aus einem atmungsaktiven Material besteht.
Das Trägershirt
Das Trägershirt lässt mehr Luft zirkulieren, legt aber frei:
- die Schultern;
- den oberen Rücken;
- einen großen Teil der Arme.
Diese Stellen sind in der Pause oder bei einem Ausflug besonders exponiert.
Es kann in einem sehr warmen Innenraum passen, aber ein leichtes T-Shirt ist meist vielseitiger für einen Tag zwischen Gruppenraum und Außenbereich.
Leichte lange Ärmel
Ein sehr leichtes langärmeliges Oberteil kann nützlich sein, wenn ein Aufenthalt in der Sonne geplant ist.
Der Schutz hängt ab von:
- der Dichte des Gewebes;
- seiner Farbe;
- ob es trocken oder feucht ist;
- der tatsächlich bedeckten Hautfläche;
- einer möglichen UV-Schutz-Ausführung.
Ein bedeckendes Kleidungsstück kann die Haut schützen und trotzdem angenehm bleiben, wenn es weit und atmungsaktiv ist.
Man sollte jedoch kein dickes Hemd oder Sweatshirt aufzwingen, nur um die Arme zu bedecken.
Helle oder dunkle Farbe?
Um den Wärmestau zu begrenzen, empfehlen Hinweise für Hitzewellen helle Kleidung.
Für den Schutz vor ultravioletter Strahlung ist die Farbe nicht das einzige Kriterium. Auch die Dichte des Gewebes, die bedeckte Hautfläche und die Konstruktion des Kleidungsstücks zählen.
Ein dunkles, dichtes Kleidungsstück filtert manche UV-Strahlen besser, wird in der Sonne aber wärmer.
Für den Kindergarten ist ein helles, bedeckendes, weites und ausreichend dichtes Kleidungsstück oft ein guter Kompromiss.
Schwer auszuziehende Oberteile vermeiden
Begrenzen Sie:
- viele Knöpfe;
- Verschlüsse am Rücken;
- sehr enge Kragen;
- komplizierte Träger;
- dekorative Bänder;
- mehrere miteinander verbundene Lagen.
Das Kind muss eine Schicht ablegen können, wenn eine erwachsene Person es darum bittet, und sich bei Schwitzen oder einem Missgeschick rasch umziehen können.
4. Welche Beinkleidung hält kühl und macht selbstständig?
Die Hose muss Bewegung ermöglichen und den Toilettengang erleichtern.
Die weiche kurze Hose
Eine leichte kurze Hose mit Gummizug erleichtert:
- das Anziehen;
- den Toilettengang;
- das Spielen;
- das Umziehen;
- die Belüftung.
Wählen Sie eine ausreichende Länge, damit das Kind bequem auf verschiedenen Untergründen sitzen kann.
Eine sehr kurze Hose legt mehr Haut frei – gegenüber Sonne, heißen Oberflächen und Reibung.
Die Bermuda
Die Bermuda ist ein guter Kompromiss.
Sie bedeckt einen Teil der Oberschenkel und bleibt kühler als eine schwere lange Hose.
Sie sollte sein:
- weich;
- ohne Gürtel;
- ohne schwierigen Knopf;
- ausreichend weit;
- passend zur Größe des Kindes.
Die leichte lange Hose
Eine dünne Hose aus Baumwolle oder Leinen kann nützlich sein:
- um die Beine zu schützen;
- bei einem Ausflug;
- in einer Umgebung mit viel Pflanzenbewuchs;
- wenn die Einrichtung mehr Bedeckung wünscht;
- wenn das Kind keine kurze Hose mag.
Vermeiden Sie an sehr heißen Tagen dicke, enge Jeans.
Kleid oder Rock
Ein leichtes Kleid kann bequem sein, wenn es erlaubt:
- zu rennen;
- sich auf den Boden zu setzen;
- auf Spielgeräte zu klettern;
- zur Toilette zu gehen;
- an Bewegungsangeboten teilzunehmen.
Eine dünne kurze Hose darunter erhöht den Komfort bei Aktivitäten.
Vermeiden Sie:
- sehr lange Kleider;
- schleifende Stoffe;
- störende Volants;
- herunterrutschende Träger;
- schwierige Verschlüsse;
- Verzierungen, die hängen bleiben können.
Latzhose und Overall
Diese Kleidungsstücke wirken praktisch und leicht, erschweren aber oft den Toilettengang.
Ein kleines Kind muss dann manchmal:
- Träger lösen;
- mehrere Knöpfe bewältigen;
- verhindern, dass das Kleidungsstück den Boden berührt;
- sich schnell wieder anziehen.
Für einen Kindergartentag ist eine kurze oder lange Hose mit Gummizug in der Regel einfacher.
Sehr eng anliegende Kleidung
Vermeiden Sie sehr dicke Leggings, steife Jeans und enge Shorts.
Selbst wenn ein Kleidungsstück die richtige Größe hat, kann sein Schnitt bei Schweiß unangenehm werden.
Wechselkleidung einplanen
Die Sommer-Wechselgarnitur kann umfassen:
- ein leichtes T-Shirt;
- eine kurze oder dünne lange Hose;
- Unterwäsche;
- Socken;
- einen kleinen Beutel für getragene Kleidung.
Beschriften Sie jedes Teil mit dem Namen.
Ein nach einem Wasserspiel, starkem Schwitzen oder einem Missgeschick feuchtes Kleidungsstück sollte nicht den ganzen Tag getragen werden.

5. Hut, Sonnenbrille und Sonnencreme: was gehört dazu?
Leichte Kleidung allein schützt das Kind nicht, wenn es in der Sonne ist.
Einen bedeckenden Hut wählen
Der Hut sollte möglichst schützen:
- den Oberkopf;
- die Stirn;
- die Ohren;
- einen Teil des Nackens.
Ein Hut mit ausreichend breiter Krempe deckt in der Regel besser ab als eine kleine Schirmmütze.
Die Schirmmütze schützt vor allem das Gesicht, kaum aber Ohren und Nacken.
Das Modell sollte:
- an Ort und Stelle bleiben;
- nicht zu eng sein;
- die Sicht freilassen;
- dem Spielen standhalten;
- mit dem Namen beschriftet sein;
- den Regeln der Einrichtung entsprechen.
Vermeiden Sie lange Bänder, die sich verfangen können.
Eine geeignete Sonnenbrille einplanen
Sonnenbrillen müssen für den UV-Schutz ausgelegt sein.
Wählen Sie ein Modell, das:
- zum Gesicht des Kindes passt;
- stabil sitzt;
- bequem ist;
- robust ist;
- den geltenden Normen entspricht;
- ausreichend abdeckt.
Spaßbrillen, deren Gläser keinen geeigneten Schutz bieten, dürfen nicht als Sonnenschutz eingesetzt werden.
Fragen Sie, ob die Einrichtung ihre Nutzung erlaubt und wie sie verstaut werden, wenn sie nicht getragen werden.
Die Creme vor dem Kindergarten auftragen
Die Einrichtung kann Eltern bitten, vor der Ankunft eine Sonnencreme aufzutragen.
Bildungsbehörden erinnern Familien daran, einen passenden Schutz vorzusehen und bei Bedarf die Sonnencreme vor dem Kindergarten aufzutragen.
Beachten Sie:
- die Angaben des Herstellers;
- den Rat von Ärztin oder Apotheke;
- die altersgerechten Empfehlungen;
- die Regeln der Einrichtung.
Die Creme gehört auf die unbedeckten Stellen.
Creme ersetzt keine Kleidung
Selbst eine Creme mit hohem Lichtschutzfaktor blockiert nicht alle ultravioletten Strahlen.
Der Schutz muss kombinieren:
- Schatten suchen;
- Aufenthalte begrenzen;
- bedeckende Kleidung;
- einen Hut;
- eine Sonnenbrille;
- Creme auf unbedeckten Stellen.
Gesundheitsbehörden weisen darauf hin, dass T-Shirt, Hut mit Krempe und Sonnenbrille unverzichtbar bleiben, da Creme nicht die gesamte UV-Strahlung filtert.
Die Tube nicht unabgesprochen in den Rucksack legen
Eine Einrichtung erlaubt womöglich kein Sonnenschutzmittel in den Sachen des Kindes.
Die Tube könnte:
- geöffnet werden;
- geteilt werden;
- verschluckt werden;
- in die Augen gelangen;
- unbeaufsichtigt verwendet werden;
- großer Hitze ausgesetzt sein.
Fragen Sie, welches Vorgehen gilt, wenn tagsüber nachgecremt werden muss.
6. Welche Schuhe eignen sich im Kindergarten bei Hitze?
Die Schuhe müssen dem Fuß Halt geben und trotzdem atmungsaktiv bleiben.
Ein Modell mit gutem Halt bevorzugen
Zum Rennen, Klettern und für Bewegungsangebote wählen Sie Schuhe, die richtig sitzen:
- leichte Sneaker;
- Stoffschuhe;
- geschlossene oder halboffene Sandalen mit Fersenriemen;
- ein passendes Klettverschlussmodell.
Das Kind muss laufen können, ohne dass der Schuh vom Fuß rutscht.
Zehentrenner vermeiden
Zehentrenner geben kaum Halt.
Sie können:
- rutschen;
- sich lösen;
- beim Laufen stören;
- Stürze begünstigen;
- Treppen erschweren;
- verloren gehen.
Für einen ganzen Kindergartentag sind sie selten geeignet.
Vorsicht bei offenen Clogs
Manche leichten Clogs sind praktisch, ihre Stabilität hängt aber vom Modell und der Trageweise ab.
Sie können rutschig werden, wenn der Fuß schwitzt oder sie nass sind.
Prüfen Sie die Vorgaben der Einrichtung.
Einfache Klettverschlüsse wählen
Klettverschlüsse fördern die Selbstständigkeit.
Das Kind kann:
- den Schuh weit öffnen;
- den Fuß hineinstellen;
- die Lasche ziehen;
- den Riemen schließen.
Schnürsenkel sind in diesem Alter oft schwierig und gehen beim Spielen auf.
Leichte Socken wählen
Manche Schuhe brauchen Socken, um Reibung zu vermeiden.
Wählen Sie sie:
- dünn;
- atmungsaktiv;
- in der richtigen Größe;
- ohne störende Nähte;
- gut erkennbar.
Legen Sie ein Ersatzpaar bereit, wenn das Kind an Wasserspielen teilnimmt oder stark schwitzt.
Vor dem Kindergartentag ausprobieren
Lassen Sie ein neues Paar nicht zum ersten Mal an einem langen heißen Tag tragen.
Testen Sie es zu Hause oder bei einem Spaziergang.
Prüfen Sie:
- Rötungen;
- Blasen;
- Reibstellen;
- Halt;
- wie leicht sie anzuziehen sind;
- Stabilität.

7. Was gehört an einem heißen Tag in den Rucksack?
Die getragene Kleidung reicht nicht immer aus.
Ein Kindergartentag kann Schwitzen, ein Wasserspiel, ein Missgeschick oder einen Temperaturwechsel mit sich bringen.
Leichte Wechselkleidung
Packen Sie:
- ein T-Shirt;
- eine kurze oder dünne lange Hose;
- Unterwäsche;
- Socken;
- einen kleinen wasserdichten Beutel für getragene Wäsche.
Jedes Kleidungsstück sollte den Namen tragen.
Legen Sie die Garnitur in einen Beutel, damit sie sauber und von der Trinkflasche getrennt bleibt.
Eine Trinkflasche, wenn sie erlaubt ist
Die Trinkflasche sollte sein:
- sauber;
- mit Wasser gefüllt;
- dicht;
- mit dem Namen beschriftet;
- leicht zu öffnen;
- aufrecht verstaut.
Eine zu große Flasche beschwert den Rucksack unnötig.
Fragen Sie, ob das Kind sie tagsüber nachfüllen kann.
Der Hut
Je nach Organisation kann der Hut:
- auf dem Kopf bleiben;
- im Rucksack verstaut werden;
- in ein Fach gelegt werden;
- in der Einrichtung bleiben.
Wählen Sie ein faltbares Modell, wenn der Platz knapp ist – ohne Form und Schutzwirkung einzubüßen.
Die Sonnenbrille und ihr Etui
Wenn Sonnenbrillen erlaubt sind, geben Sie ein Etui mit Namen mit.
Bringen Sie dem Kind bei, sie hineinzulegen, statt sie unten in den Rucksack zu werfen.
Verlangte Unterlagen
Die Einrichtung kann bei Hitze besondere Hinweise geben:
- Mütze verpflichtend;
- Trinkflasche;
- bedeckende Kleidung;
- Verbot bestimmter Produkte;
- geänderte Zeiten;
- abgesagter Ausflug;
- Creme vor der Ankunft aufgetragen.
Lesen Sie die Mitteilungen jeden Abend.
Nicht überladen
Der Rucksack eines kleinen Kindes soll leicht bleiben.
Packen Sie ohne Aufforderung nicht ein:
- mehrere Flaschen;
- einen großen Wasserzerstäuber;
- ein großes Handtuch;
- Spielzeug;
- viele Pflegeprodukte;
- Medikamente;
- eine Tube Sonnencreme;
- unnötig dicke Kleidung.
Der personalisierte Teddy-Rucksack ist auf die kleinen Kindergartensachen ausgelegt, mit einem Hauptfach, einer Außentasche und verstellbaren Trägern. Der gestickte Name erleichtert das Wiedererkennen zwischen den anderen Rucksäcken.
Personalisierte Kleidungsstücke schützen
Wenn ein personalisiertes Kleidungsstück mitgenommen wird, verstauen Sie es in einem verschlossenen Beutel.
Eine undichte Trinkflasche oder zerdrücktes Obst kann Strick und Stickerei verschmutzen.
Packen Sie bei großer Hitze keinen dicken Pullover ein, nur um den Rucksack zu füllen. Eine sehr leichte Schicht genügt in der Regel für einen kühlen Raum.
8. Fehler, die man bei großer Hitze vermeiden sollte
Das Kind anziehen wie eine fröstelnde erwachsene Person
Eltern packen manchmal mehrere Schichten ein, weil es beim Aufbruch noch frisch ist.
Das Kind bewegt sich mehr als Erwachsene und kann schnell überhitzen.
Planen Sie lieber eine leichte, abnehmbare Schicht ein.
Nur nach dem Aussehen auswählen
Eine sehr schicke Garnitur kann bedeuten:
- dicken Stoff;
- viele Lagen;
- komplizierte Verschlüsse;
- wenig atmungsaktives Material;
- schwierige Schuhe;
- störende Accessoires.
Für den Kindergarten gehen Komfort und Selbstständigkeit vor Ästhetik.
In praller Sonne nur ein Trägershirt anziehen
Das Trägershirt lässt Schultern, oberen Rücken und Arme stark ungeschützt.
Ein leichtes, weites T-Shirt schützt mehr, ohne die Wärme wesentlich zu erhöhen.
Den Hut vergessen
Der Hut kann abgenommen, vergessen oder vertauscht werden.
Beschriften Sie ihn deutlich und zeigen Sie dem Kind, wo es ihn verstaut.
Eine Spaßbrille mitgeben
Sehr dunkle Gläser garantieren keinen Schutz vor ultravioletter Strahlung.
Wählen Sie wirklich geeignete Ausrüstung.
Die Sonnencreme unabgesprochen im Rucksack lassen
Ob das Personal cremen darf, hängt von den Regeln der Einrichtung ab.
Tragen Sie die Creme vor dem Aufbruch auf, wenn dies gewünscht ist, und erkundigen Sie sich nach dem Vorgehen beim Nachcremen.
Offene Schuhe ohne Halt wählen
Zehentrenner und instabile Modelle können beim Spielen zu Stürzen führen.
Bevorzugen Sie einen Schuh, der am Fuß bleibt.
Die Wechselkleidung vergessen
Ein sehr feuchtes Kleidungsstück wird unangenehm und kann Hautreizungen verursachen.
Eine komplette leichte Garnitur braucht wenig Platz und kann sehr nützlich sein.
Hitzezeichen nicht beachten
Passende Kleidung beseitigt nicht alle Risiken.
Informieren Sie sofort eine erwachsene Person, wenn das Kind zeigt:
- große Schwäche;
- starke Müdigkeit;
- Schwindel;
- Übelkeit;
- Krämpfe;
- Kopfschmerzen;
- ungewöhnliche Schläfrigkeit;
- auffälliges Verhalten;
- Schwierigkeiten beim Trinken.
Bei Verdacht auf einen Hitzschlag bringen Sie das Kind an einen kühlen Ort, ziehen überflüssige Kleidung aus, kühlen es und rufen den Notruf 112 (in Österreich auch 144).
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Fazit: leichte, schützende und unkomplizierte Kleidung wählen
Ein Kind an einem heißen Tag für den Kindergarten anzuziehen, verlangt, an Komfort, Sonne und Selbstständigkeit zu denken.
Die ideale Garnitur bleibt einfach:
- ein leichtes, weites T-Shirt;
- eine längere kurze Hose, eine Bermuda oder eine dünne lange Hose;
- atmungsaktive Unterwäsche;
- Schuhe mit gutem Halt;
- ein bedeckender Hut;
- eine geeignete Sonnenbrille, wenn die Einrichtung sie erlaubt.
Bevorzugen Sie leichte Materialien wie Baumwolle oder Leinen.
Vermeiden Sie enge Kleidung, sehr dicke Stoffe, schwere Jeans und unnötige Lagen.
Ein leichtes T-Shirt ist oft besser geeignet als ein Trägershirt, wenn das Kind draußen spielt, denn es bedeckt Schultern und einen Teil des Rückens.
Ist ein längerer Aufenthalt in der Sonne geplant, kann ein bedeckendes, weites und atmungsaktives Kleidungsstück den Sonnenschutz ergänzen.
Wählen Sie für unten ein Modell mit Gummizug.
Das Kind muss zur Toilette gehen können, ohne einen Gürtel, mehrere Knöpfe oder eine komplizierte Latzhose zu bewältigen.
Die Schuhe müssen am Fuß bleiben. Leichte Sneaker, Stoffschuhe und Sandalen mit Fersenriemen eignen sich in der Regel besser als Zehentrenner.
Packen Sie in den Rucksack:
- ein leichtes T-Shirt;
- eine kurze oder dünne lange Hose;
- Unterwäsche;
- Socken;
- einen Beutel für getragene Wäsche;
- eine erlaubte Trinkflasche;
- einen Hut;
- bei Bedarf ein Brillenetui.
Der Teddy-Rucksack mit besticktem Namen fasst diese kleinen Sachen und lässt sie dank des Namens leicht zuordnen.
Der Babypullover aus Strick mit handgestricktem Namen passt eher zu kühleren Zeiten. Bei großer Hitze wählen Sie ein leichteres Oberteil. Der Pullover kann für eine andere Jahreszeit aufgehoben oder an einem kühlen Vormittag geschützt in einem Beutel mitgenommen werden.
Denken Sie daran, dass die Kleidung die anderen Maßnahmen nicht ersetzt:
- Wasser in Reichweite;
- angepasste Aktivitäten;
- Pausen;
- schattige Bereiche;
- ein Hut;
- eine Sonnenbrille;
- Creme auf unbedeckten Stellen;
- Aufmerksamkeit der Erwachsenen.
Ziel ist es nicht, das Kind so weit wie möglich auszuziehen.
Ziel ist eine Kleidung, die die Wärme begrenzt, die Haut ausreichend schützt und es dem Kind erlaubt, ohne Schwierigkeiten zu spielen, zu lernen und die Toilette zu benutzen.
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FAQ: ein Kind bei Hitze für den Kindergarten anziehen
1. Welche Kleidung eignet sich im Sommer für den Kindergarten?
Wählen Sie ein leichtes, weites T-Shirt, eine längere kurze Hose, eine Bermuda oder eine dünne Hose mit Gummizug sowie Schuhe mit gutem Halt.
2. Ist Baumwolle bei großer Hitze geeignet?
Ja. Leichte Baumwolle kann atmungsaktiv und angenehm sein. Prüfen Sie jedoch die tatsächliche Dicke des Stoffs, denn grobe Baumwollstrickware bleibt oft zu warm.
3. Trägershirt oder T-Shirt?
Das leichte T-Shirt schützt Schultern und oberen Rücken besser. Das Trägershirt kann drinnen angenehm sein, lässt aber mehr Haut der Sonne ausgesetzt.
4. Darf man dem Kind lange Ärmel anziehen?
Ja, wenn der Stoff sehr leicht, weit und atmungsaktiv ist. Lange Ärmel können vor Sonne schützen, ein dickes oder enges Kleidungsstück würde jedoch stören.
5. Welche Schuhe im Sommer?
Bevorzugen Sie leichte Sneaker, Stoffschuhe oder Sandalen mit Fersenriemen, die sich leicht schließen lassen. Vermeiden Sie Zehentrenner.
6. Welchen Hut für die Einrichtung mitgeben?
Ein Hut mit Krempe, die Stirn, Ohren und einen Teil des Nackens bedeckt, schützt besser als eine kleine Schirmmütze. Beschriften Sie ihn und prüfen Sie die Regeln der Einrichtung.
7. Muss man vor dem Kindergarten Sonnencreme auftragen?
Ja, wenn die Bedingungen und die Vorgaben der Einrichtung es erfordern. Tragen Sie sie vor der Ankunft auf und fragen Sie, wie ein eventuelles Nachcremen geregelt ist.
8. Was gehört als Wechselkleidung in den Rucksack?
Ein leichtes T-Shirt, eine kurze oder dünne lange Hose, Unterwäsche, Socken und ein Beutel für feuchte oder schmutzige Wäsche.
9. Woran erkennt man, dass ein Kind die Hitze schlecht verträgt?
Große Schwäche, Schwindel, Übelkeit, Krämpfe, ungewöhnliche Schläfrigkeit, schnelle Atmung oder auffälliges Verhalten sollten sofort einer erwachsenen Person gemeldet werden.