Wie schützt man ein Kind im Kindergarten vor der Sonne?
Kurze Antwort: Um ein Kind im Kindergarten vor der Sonne zu schützen, setzen Sie zuerst auf Schatten, einen bedeckenden Hut, eine geeignete Sonnenbrille und leichte Kleidung, die Schultern und andere exponierte Stellen abdeckt. Tragen Sie vor dem Kindergarten eine Sonnencreme mit Lichtschutzfaktor 50 auf, die vor UVA und UVB schützt, wenn die Bedingungen es erfordern. Klären Sie anschließend die Regeln der Einrichtung zu Trinkflaschen, Sonnenbrillen, Ausflügen und zum Nachcremen.
Die Sonne gehört zu vielen Kindergartentagen dazu.
Das Kind spielt im Hof, nimmt an einem Ausflug teil, geht zu einer Sportanlage oder ist bei einer pädagogischen Aktivität im Freien.
Diese Momente sind wichtig für seine Entwicklung und sein Wohlbefinden. Es kann sich bewegen, seine Umgebung entdecken und mit anderen Kindern spielen.
Sie müssen jedoch mit einem passenden Schutz organisiert werden.
Die Haut eines kleinen Kindes reagiert empfindlicher auf ultraviolette Strahlung als die eines Erwachsenen. Auch die Augen brauchen besonderen Schutz.
Das Risiko hängt nicht allein von der Temperatur ab.
Ein Tag kann kühl und windig wirken und trotzdem einen hohen UV-Index aufweisen. Auch bei teilweise bedecktem Himmel kann Strahlung die Haut erreichen.
Das Kind darf also nicht nur bei Hitze oder am Strand geschützt werden.
Schutz kann nötig sein:
- auf dem Pausenhof;
- bei einem Ausflug;
- bei einer sportlichen Aktivität;
- im Park;
- im Garten;
- beim Picknick;
- bei einem Sommerfest;
- auf dem Weg zu Fuß;
- in der Ferienbetreuung.
Guter Schutz beruht nicht allein auf Sonnencreme.
Er muss mehrere Maßnahmen verbinden:
- Aufenthalte zu den intensivsten Zeiten begrenzen;
- Schatten suchen;
- die Haut mit passender Kleidung bedecken;
- den Kopf mit einem Hut schützen;
- eine normgerechte Sonnenbrille verwenden;
- ein Sonnenschutzmittel auf unbedeckte Stellen auftragen;
- regelmäßig Wasser anbieten;
- dem Kind beibringen, Unwohlsein oder Beschwerden zu melden.
Eltern sollten außerdem die Abläufe der Einrichtung berücksichtigen.
Manche Kindergärten bitten darum, die Creme vor der Ankunft aufzutragen. Andere organisieren für bestimmte Ausflüge ein erneutes Auftragen in einem festgelegten Rahmen. Manche erlauben Sonnenbrillen und Trinkflaschen, andere schreiben eine bestimmte Aufbewahrung vor.
Man sollte also nicht einfach mehrere Produkte in den Rucksack legen, ohne die Vorgaben zu kennen.
Der Teddy-Rucksack mit besticktem Namen bietet Platz für den Hut, das Brillenetui, eine erlaubte Trinkflasche und leichte Wechselkleidung. Jedes Teil sollte mit dem Namen gekennzeichnet und gut getrennt verstaut sein, damit nichts verloren geht oder ausläuft.
In diesem Ratgeber erfahren Sie, wie Sie einen vollständigen Sonnenschutz aufbauen, der zum Kindergartenalltag passt.
1. Verstehen, wann Sonnenschutz nötig ist
Das Wärmegefühl sagt nichts über die Intensität der ultravioletten Strahlung aus.
Ein Kind kann auch an einem verhältnismäßig kühlen Tag einen Sonnenbrand bekommen, besonders wenn Wind das Wärmegefühl überdeckt.
Den UV-Index prüfen
Der UV-Index gibt die erwartete Intensität der ultravioletten Strahlung an.
Je höher er ist, desto schneller steigt das Risiko für Haut und Augen.
Die Stufen werden in der Regel so eingeteilt:
- Index unter 3: geringes Risiko;
- Index 3 bis 4: mäßiges Risiko;
- Index 5 bis 6: hohes Risiko;
- Index 7 bis 8: sehr hohes Risiko;
- Index über 9: extremes Risiko.
Ab einem UV-Index von 3 wird der Schutz besonders wichtig.
Prüfen Sie vor einem Ausflug oder einem Sommerfest den erwarteten Index für den Tag und nicht nur die Temperatur.
Wolken nicht unterschätzen
Eine leichte Wolkendecke hebt die ultraviolette Strahlung nicht auf.
Eltern können den Eindruck haben, die Sonne sei nicht stark genug für Hut oder Creme.
Dennoch kann ein erheblicher Teil der Strahlung die Haut erreichen.
Die Schutzmaßnahmen sollten deshalb beibehalten werden, wenn der UV-Index es nahelegt – auch wenn der Himmel grau wirkt oder das Kind keine große Hitze spürt.
Reflexion berücksichtigen
Manche Oberflächen reflektieren einen Teil der Strahlung:
- Wasser;
- Sand;
- heller Boden;
- Schnee;
- Beton;
- Metallflächen.
Ein Ausflug an ein Gewässer oder ein Aufenthalt in einem großen, sehr hellen Hof kann die Belastung erhöhen.
Schatten verringert das Risiko, hält aber nicht zwangsläufig alle reflektierten UV-Strahlen ab.
Aufenthalte zu den intensivsten Zeiten begrenzen
In Deutschland und Österreich ist die Strahlung im Sommer zwischen 11 und 15 Uhr besonders intensiv.
Wenn möglich, sollten längere Aktivitäten im Freien so geplant werden:
- am Vormittag;
- früh am Tag;
- nach der intensivsten Phase;
- in schattigen Bereichen;
- mit regelmäßigen Pausen im Innenbereich.
Die Tagesgestaltung hängt natürlich von der Einrichtung und vom Wetter ab.
Eltern können dennoch nachfragen, wie Ausflüge, Hofzeiten und Aktivitäten bei hohem UV-Index angepasst werden.
Jede Haut schützen
Kinder mit heller Haut bekommen schneller einen Sonnenbrand.
Aber auch dunklere oder bereits gebräunte Haut muss geschützt werden.
Bräune bietet keinen ausreichenden Schutz vor Schäden durch ultraviolette Strahlung.
Sonnenschutz nicht mit Hitzeschutz verwechseln
Die UV-Belastung kann hoch sein, ohne dass Hitze herrscht.
Umgekehrt kann eine hohe Temperatur in einem Raum Maßnahmen gegen Hitze nötig machen, auch wenn das Kind nicht direkt in der Sonne ist.
Sonnenschutz betrifft vor allem:
- die Haut;
- die Augen;
- die Dauer des Aufenthalts.
Hitzeschutz betrifft außerdem:
- das Trinken;
- die Belüftung;
- die Kleidung;
- die körperliche Anstrengung;
- den Allgemeinzustand.
Beide Strategien müssen im Sommer kombiniert werden.
2. Die Abläufe und Regeln der Einrichtung klären
Fragen Sie vor dem Packen nach, wie die Einrichtung mit dem Sonnenschutz umgeht.
Die Vorgehensweisen können sich von Haus zu Haus unterscheiden.
Nützliche Fragen
Sie können fragen:
- Ist ein Hut bei Ausflügen Pflicht?
- Sind Schirmmützen erlaubt?
- Dürfen Sonnenbrillen im Hof getragen werden?
- Wo müssen sie verstaut werden?
- Ist eine eigene Trinkflasche erlaubt?
- Muss die Sonnencreme vor der Ankunft aufgetragen werden?
- Darf das Personal nachcremen?
- Darf eine Tube im Rucksack mitgegeben werden?
- Werden Aktivitäten im Freien bei hohem UV-Index angepasst?
- Gibt es ausreichend schattige Bereiche?
- Wie werden die Kinder bei einem Ausflug geschützt?
- Sollen Eltern ein bestimmtes bedeckendes Kleidungsstück mitgeben?
Die Creme vor dem Aufbruch auftragen, wenn dies gewünscht ist
Empfehlungen für Einrichtungen sehen vor, dass Eltern gebeten werden können, den Sonnenschutz vor dem Kindergarten aufzutragen.
Nehmen Sie sich dafür genügend Zeit, damit das Produkt gleichmäßig verteilt wird und Sie nicht in letzter Minute vor der Tür fertig cremen müssen.
Schützen Sie vor allem die Stellen, die unbedeckt bleiben:
- Gesicht;
- Ohren;
- Nacken;
- Arme;
- Hände;
- Beine;
- Fußrücken, wenn die Schuhe offen sind.
Vermeiden Sie den direkten Kontakt mit den Augen.
Nicht automatisch eine Tube in den Rucksack legen
Ein Sonnenschutzmittel sollte einem kleinen Kind nicht ohne Zustimmung der Einrichtung frei zugänglich sein.
Es könnte:
- die Tube öffnen;
- sich Creme in die Augen bekommen;
- sie mit anderen Kindern teilen;
- sie verschlucken;
- die Tube leeren;
- sie großer Hitze aussetzen;
- bei einem anderen Kind eine Reaktion auslösen.
Wenn ein erneutes Auftragen nötig ist, fragen Sie, wie das organisiert werden soll.
Die Einrichtung kann verlangen:
- ein gekennzeichnetes Produkt;
- eine Einverständniserklärung;
- schriftliche Anweisungen;
- ein bestimmtes Produkt;
- die direkte Übergabe an eine erwachsene Person.
Die Einrichtung über besondere Empfindlichkeiten informieren
Informieren Sie die Einrichtung, wenn das Kind hat:
- eine Hauterkrankung;
- eine bekannte Allergie;
- eine frische Narbe;
- ein lichtempfindlich machendes Medikament;
- eine Erkrankung, bei der Sonne gemieden werden muss;
- frühere starke Reaktionen;
- besonders empfindliche Augen.
Dann kann eine besondere Organisation nötig sein.
Fragen Sie Ärztin oder Apotheke um Rat, wenn das Kind ein Medikament einnimmt, denn manche Wirkstoffe erhöhen die Sonnenempfindlichkeit.
Alle Sachen beschriften
Schreiben Sie den Namen auf:
- Hut;
- Sonnenbrille;
- Etui;
- Trinkflasche;
- Wechselkleidung;
- Beutel;
- ein eventuell verlangtes Handtuch.
Der gestickte Name auf dem Rucksack kennzeichnet das Hauptgepäck, die Zubehörteile können jedoch im Laufe des Tages getrennt werden.
Den Inhalt jeden Abend prüfen
Öffnen Sie nach der Rückkehr alle Fächer.
Prüfen Sie:
- ob der Hut da ist;
- den Zustand der Sonnenbrille;
- die Trinkflasche;
- feuchte Kleidung;
- ein eventuell erlaubtes Produkt;
- Nachrichten der Einrichtung;
- Verschmutzungen;
- Sand oder Erde;
- versehentlich mitgenommene Gegenstände.
Reinigen und trocknen Sie die Sachen bis zum nächsten Tag.

3. Wirklich schützende Kleidung und einen guten Hut wählen
Kleidung ist der erste physische Schutz zwischen Haut und Strahlung.
Sie muss aber zur Wärme und zu den Aktivitäten passen.
Ein T-Shirt bevorzugen, das die Schultern bedeckt
Ein leichtes T-Shirt schützt besser als ein Trägershirt.
Es bedeckt:
- die Schultern;
- den oberen Rücken;
- einen Teil der Arme;
- den Oberkörper.
Diese Stellen sind beim Spielen im Hof oft der Sonne ausgesetzt.
Wählen Sie ein T-Shirt, das:
- weit ist;
- leicht ist;
- atmungsaktiv ist;
- ausreichend bedeckt;
- leicht anzuziehen ist;
- keinen engen Kragen hat;
- zur Temperatur passt.
Bei Bedarf leichte lange Ärmel
Für einen längeren Ausflug kann ein sehr leichtes langärmeliges Oberteil eine größere Fläche schützen.
Der Stoff sollte bleiben:
- atmungsaktiv;
- ausreichend dicht;
- weit;
- bequem;
- zur Aktivität passend.
Ein dicker Pullover oder ein grob gestricktes Kleidungsstück ist bei großer Hitze keine gute Lösung.
Der Babypullover aus Strick mit handgestricktem Namen besteht aus Baumwolle und begleitet das Kind gut durch die kühleren Jahreszeiten. An einem heißen, sonnigen Tag wählen Sie besser ein deutlich dünneres Oberteil. Der Pullover kann zu Hause bleiben oder für einen kühlen Vormittag geschützt in einem Beutel mitgenommen werden.
Passende Beinkleidung wählen
Um die Sonnenbelastung zu begrenzen und den Komfort zu erhalten, kommen infrage:
- Bermudashorts;
- eine ausreichend lange kurze Hose;
- eine dünne lange Hose;
- ein leichtes Kleid mit passender Hose darunter;
- ein bequemer Rock mit geeignetem Schutz.
Vermeiden Sie sehr kurze Kleidung bei längeren Aufenthalten in der Sonne, denn sie vergrößert die Hautfläche, die eingecremt werden muss.
Die Rolle von Farbe und Gewebe verstehen
Ein dichtes Gewebe schützt in der Regel besser vor UV-Strahlung als ein sehr dünnes oder durchscheinendes.
Dunkle Farben absorbieren manche Strahlung besser, speichern aber mehr Wärme.
Für den Kindergarten an heißen Tagen ist ein helles, bedeckendes, weites und ausreichend dichtes Kleidungsstück oft ein guter Kompromiss.
Ein nasses Kleidungsstück kann je nach Stoff einen Teil seiner Schutzwirkung verlieren.
Planen Sie nach einem Wasserspiel trockene Kleidung ein.
UV-Schutzkleidung
Kleidung mit ausgewiesenem UV-Schutzfaktor kann sinnvoll sein für:
- einen langen Ausflug;
- eine Aktivität am Wasser;
- eine Projektwoche im Freien;
- einen ganzen Tag draußen;
- ein besonders empfindliches Kind.
Prüfen Sie:
- den angegebenen Faktor;
- die Nutzungsbedingungen;
- die Wirkung des Waschens;
- die Größe;
- die tatsächlich bedeckte Fläche;
- die Empfehlungen des Herstellers.
Die Kennzeichnung als UV-Schutz ersetzt nicht den Schutz der unbedeckten Stellen.
Einen Hut mit ausreichend breiter Krempe wählen
Ein schützender Hut sollte möglichst bedecken:
- den Oberkopf;
- die Stirn;
- die Ohren;
- den Nacken;
- einen Teil des Gesichts.
Ein Hut mit umlaufender Krempe schützt in der Regel besser als eine Schirmmütze.
Die Schirmmütze bedeckt vor allem Stirn und einen Teil des Gesichts, lässt Ohren und Nacken aber frei.
Wenn die Einrichtung aus praktischen Gründen eine Schirmmütze wünscht, cremen Sie die unbedeckten Stellen sorgfältig ein.
Den Sitz des Hutes prüfen
Das Modell sollte:
- bei Bewegung halten;
- nicht drücken;
- die Sicht freilassen;
- bequem bleiben;
- leicht sein;
- beschriftet sein;
- sich leicht verstauen lassen.
Vermeiden Sie lange Bänder, die beim Spielen hängen bleiben können.
Vor dem Kindergarten ausprobieren
Lassen Sie das Kind den Hut bei einem Spaziergang tragen.
Prüfen Sie:
- ob es ihn ständig abnimmt;
- ob er über die Augen rutscht;
- ob er beim Laufen hält;
- ob er an der Stirn drückt;
- ob es darunter stark schwitzt;
- ob es ihn allein wieder aufsetzen kann.
Wirksame Ausrüstung ist nur die, die auch wirklich auf dem Kopf bleibt.
4. Eine geeignete Sonnenbrille für ein kleines Kind wählen
Kinderaugen reagieren besonders empfindlich auf ultraviolette Strahlung.
Die Brille muss wirklich filtern und nicht nur das Sichtfeld abdunkeln.
Auf die CE-Kennzeichnung achten
Wählen Sie eine Brille mit CE-Kennzeichnung nach europäischen Normen.
Diese Kennzeichnung zeigt unter anderem, dass die Gläser Anforderungen an den UV-Schutz erfüllen.
Ein sehr dunkles Glas schützt nicht automatisch.
Spaßbrillen können die Sicht abdunkeln, ohne die Strahlung richtig zu filtern.
Die richtige Kategorie wählen
Sonnenbrillen tragen eine Kategorie, die den Filtergrad des sichtbaren Lichts angibt.
Die Kategorien reichen üblicherweise von 0 bis 4.
Für starke Sommerhelligkeit ist Kategorie 3 oft passend.
Kategorie 4 ist für außergewöhnliche Bedingungen wie das Hochgebirge gedacht und nicht für jeden Einsatz geeignet.
Die Auswahl kann bei einem Optiker geprüft werden.
Eine umschließende Form bevorzugen
Strahlung kann auch von der Seite eintreffen.
Wählen Sie eine Fassung, die:
- ausreichend breit ist;
- nah am Gesicht sitzt, ohne zu drücken;
- die Augen gut abdeckt;
- stabil sitzt;
- zur Gesichtsform des Kindes passt.
Die Brille darf nicht rutschen, wenn das Kind den Kopf senkt oder läuft.
Den Tragekomfort prüfen
Achten Sie auf:
- Druck hinter den Ohren;
- Abdrücke auf der Nase;
- zu lange Bügel;
- Wimpern, die die Gläser berühren;
- Verrutschen;
- Schwierigkeiten beim Blick nach unten;
- Ablehnung nach wenigen Minuten.
Eine unbequeme Brille bleibt am Ende im Rucksack.
Ein erkennbares Etui mitgeben
Das Etui sollte sein:
- robust;
- leicht zu öffnen;
- mit dem Namen beschriftet;
- ausreichend groß;
- in einem gut erreichbaren Fach verstaut.
Bringen Sie dem Kind bei, die Brille sofort nach dem Abnehmen ins Etui zu legen.
Es sollte sie nicht ablegen:
- auf dem Boden;
- im Sand;
- unter einem Kleidungsstück;
- ungeschützt im Rucksack;
- auf einem Stuhl, wo sie zerdrückt werden könnte.
Die Regeln der Gruppe beachten
Die Brille kann bei Ausflügen erwünscht, bei bestimmten Aktivitäten aber wegzuräumen sein.
Erklären Sie dem Kind, dass es der Anweisung der Erwachsenen folgen soll.
Es sollte seine Brille nicht mit anderen Kindern tauschen.
Den Hut ergänzen
Die Brille schützt weder die Gesichtshaut noch die Kopfhaut.
Sie muss mit Hut, Kleidung und Schatten kombiniert werden.
Ein Hut mit breiter Krempe bietet auch der Augenpartie zusätzlichen Schutz.

5. Sonnencreme richtig verwenden
Sonnencreme schützt die Stellen, die nicht ausreichend bedeckt werden können.
Sie bleibt eine Ergänzung zu Kleidung und Schatten.
Sehr hohen Schutz wählen
Wählen Sie für ein Kind ein Produkt:
- mit Lichtschutzfaktor 50 oder 50+;
- mit Schutz vor UVA;
- mit Schutz vor UVB;
- passend zum Alter;
- verträglich für seine Haut;
- wasserfest, wenn das sinnvoll ist.
Das UVA-Logo sollte auf der Verpackung sichtbar sein.
Den Begriff „Sunblocker" sollte man nicht wörtlich nehmen: Kein Produkt blockiert die UV-Strahlung vollständig.
Eine praktische Textur wählen
Die Textur kann von der Stelle abhängen:
- Creme für das Gesicht;
- Lotion für den Körper;
- Stift für kleine Bereiche;
- Spray, wenn sich damit eine gleichmäßige Abdeckung erreichen lässt.
Ein Spray garantiert nicht automatisch eine ausreichende Menge.
Das Produkt muss sorgfältig verteilt werden, auch wenn es als Nebel aufgetragen wird.
Sprühen Sie nicht direkt ins Gesicht des Kindes. Geben Sie das Produkt zuerst in Ihre Hand, wenn der Hersteller das empfiehlt.
Ausreichend Produkt auftragen
Eine zu dünne Schicht verringert den tatsächlichen Schutz deutlich.
Verteilen Sie das Produkt auf der gesamten unbedeckten Fläche.
Vergessen Sie nicht:
- die Ohren;
- die Schläfen;
- den Nacken;
- den Bereich um den Kragen;
- die Arme;
- die Hände;
- die Beine;
- die Knöchel;
- den Fußrücken;
- die Bereiche rund um die Ärmel.
Achten Sie auf die Übergänge zwischen Kleidung und Haut: Ärmel und Kragen verrutschen beim Spielen.
Vor dem Aufenthalt im Freien auftragen
Folgen Sie den Angaben des Herstellers.
Viele Produkte sollten etwa dreißig Minuten vorher aufgetragen werden.
Planen Sie diesen Schritt für einen Kindergartentag vor dem endgültigen Anziehen oder früh genug vor dem Aufbruch ein.
Das Produkt muss in Ruhe verteilt werden können, ohne dass Stellen vergessen werden, weil die Zeit drängt.
Bei längerem Aufenthalt nachcremen
Der Schutz muss in der Regel alle zwei Stunden erneuert werden sowie nach:
- dem Baden;
- starkem Schwitzen;
- Abtrocknen;
- intensiver körperlicher Aktivität;
- starker Reibung.
Im Kindergarten hängt dieses Nachcremen vom Vorgehen der Einrichtung ab.
Gehen Sie nicht davon aus, dass das Personal das Produkt automatisch auftragen kann.
Den Aufenthalt nicht wegen LSF 50 verlängern
Ein sehr hoher Schutz erlaubt keinen unbegrenzten Aufenthalt in der Sonne.
Schatten, Kleidung und kürzere Aufenthaltszeiten bleiben vorrangig.
Das Kind sollte nicht länger draußen bleiben, nur weil es eingecremt ist.
Bei empfindlicher Haut testen
Wenn ein Kind empfindliche Haut hat, holen Sie ärztlichen Rat oder eine Beratung in der Apotheke ein.
Testen Sie das Produkt vor einem wichtigen Ausflug entsprechend den Empfehlungen.
Setzen Sie es ab und lassen Sie sich beraten bei:
- ungewöhnlicher Rötung;
- Juckreiz;
- Schwellung;
- Quaddeln;
- Schmerzen;
- Atembeschwerden.
Datum und Lagerung prüfen
Kontrollieren Sie:
- das Haltbarkeitsdatum;
- die Verwendbarkeit nach dem Öffnen;
- den Geruch;
- die Textur;
- eine Farbveränderung;
- die Hitzebelastung.
Eine Tube, die in einem sehr heißen Auto lag oder schon zu lange offen ist, sollte ersetzt werden.
Bewahren Sie das Produkt gemäß den Angaben des Herstellers auf.
6. Eine Routine und den Sonnenschutz-Rucksack vorbereiten
Der Schutz funktioniert zuverlässiger, wenn er immer in derselben Reihenfolge abläuft.
Morgenroutine
Sie können dieser Abfolge folgen:
- Wetter und UV-Index prüfen;
- eventuelle Nachrichten der Einrichtung lesen;
- leichte, bedeckende Kleidung auswählen;
- Creme auf die unbedeckten Stellen auftragen;
- den Hut in den Flur legen;
- Sonnenbrille und Etui prüfen;
- die Trinkflasche füllen, wenn sie erlaubt ist;
- die Wechselkleidung kontrollieren;
- den Rucksack schließen;
- dem Kind einen einfachen Satz mitgeben.
Sätze, die es lernen kann
Ein Kindergartenkind kann sich merken:
- „Draußen behalte ich meinen Hut auf."
- „Ich spiele im Schatten, wenn ich kann."
- „Ich frage nach meiner Sonnenbrille."
- „Ich trinke Wasser."
- „Ich sage Bescheid, wenn mir sehr heiß ist."
- „Ich sage Bescheid, wenn meine Haut wehtut."
- „Ich sage Bescheid, wenn es mir nicht gut geht."
Es geht nicht darum, dass das Kind alle Risiken allein bewältigt.
Diese Sätze helfen ihm nur, mitzuwirken und Schwierigkeiten zu melden.
Inhalt des Rucksacks
Je nach den Regeln der Einrichtung packen Sie:
- einen beschrifteten Hut;
- die Sonnenbrille im Etui;
- eine Trinkflasche mit Wasser;
- ein T-Shirt zum Wechseln;
- eine kurze oder leichte lange Hose;
- Unterwäsche;
- Socken;
- einen Beutel für benutzte Wäsche;
- verlangte Unterlagen;
- ein Sonnenschutzmittel nur, wenn es erlaubt ist.
Der Teddy-Rucksack mit besticktem Namen hilft dem Kind, seine Sachen anhand des Namens wiederzuerkennen.
Der Hut kann im Hauptfach liegen, ohne zerdrückt zu werden.
Die Sonnenbrille bleibt im Etui.
Die Trinkflasche sollte aufrecht und gut verschlossen stehen.
Die einzelnen Teile trennen
Verwenden Sie gegebenenfalls mehrere Beutel:
- einen sauberen Beutel für die Wechselkleidung;
- ein Etui für die Sonnenbrille;
- ein eigenes Fach für die Trinkflasche;
- einen Beutel für feuchte Kleidung;
- einen kleinen Beutel für den faltbaren Hut.
Legen Sie die Creme nicht ungeschützt direkt zwischen die Kleidung, auch wenn ihr Transport erlaubt ist.
Nicht überladen
Der Rucksack muss zur Größe des Kindes passen.
Packen Sie nicht mehrere große Flaschen, mehrere Garnituren oder nicht verlangte Produkte ein.
Ein großer Teil des Schutzes wird direkt am Körper getragen:
- Kleidung;
- Hut;
- Sonnenbrille;
- bereits aufgetragene Creme.
Kontrolle am Abend
Nach der Rückkehr:
- nehmen Sie die Trinkflasche heraus;
- prüfen Sie den Hut;
- sehen Sie sich die Sonnenbrille an;
- entnehmen Sie feuchte Wäsche;
- reinigen Sie bei Bedarf den Rucksack;
- schauen Sie sich die Haut des Kindes an;
- fragen Sie, wie der Ausflug war;
- bereiten Sie die Sachen für den nächsten Tag vor.
Stellen Sie einfache Fragen:
- „Hast du deinen Hut aufbehalten?"
- „Hast du im Schatten gespielt?"
- „Hast du deine Sonnenbrille getragen?"
- „War dir sehr heiß?"
- „Tut dir die Haut weh?"

7. Einen Sonnenbrand oder ein hitzebedingtes Unwohlsein erkennen
Schutz verringert das Risiko, kann es aber nicht vollständig ausschließen.
Eltern sollten das Kind nach der Rückkehr beobachten.
Einen Sonnenbrand erkennen
Ein Sonnenbrand kann verursachen:
- Rötung;
- warme Haut;
- Schmerzen;
- Berührungsempfindlichkeit;
- ein Brennen;
- Juckreiz;
- Schwellung;
- Blasen in schwereren Fällen.
Die Rötung kann erst mehrere Stunden nach der Bestrahlung auftreten.
Untersuchen Sie besonders:
- die Schultern;
- den Nacken;
- die Ohren;
- das Gesicht;
- die Arme;
- die Beine;
- den Fußrücken;
- die Ränder der Kleidung.
Was tun bei einem leichten Sonnenbrand?
Bringen Sie das Kind aus der Sonne.
Kühlen Sie die Stelle mit kühlem, aber nicht eiskaltem Wasser.
Bieten Sie ihm regelmäßig Wasser an und vermeiden Sie bis zur Heilung jede erneute Sonnenexposition.
Lassen Sie sich ärztlich oder in der Apotheke beraten, welche Produkte je nach Alter und Schweregrad aufgetragen werden dürfen.
Öffnen Sie keine Blasen.
Wann sollte man rasch ärztlichen Rat einholen?
Suchen Sie insbesondere Hilfe, wenn:
- eine große Fläche betroffen ist;
- Blasen auftreten;
- das Gesicht stark betroffen ist;
- das Kind Fieber hat;
- es erbricht;
- es sehr müde wirkt;
- die Schmerzen stark sind;
- eine Infektion zu entstehen scheint;
- das Kind sehr jung ist;
- sich sein Allgemeinzustand verändert.
Ein hitzebedingtes Unwohlsein erkennen
Achten Sie auf:
- große Schwäche;
- starke Müdigkeit;
- Kopfschmerzen;
- Übelkeit;
- Schwindel;
- Krämpfe;
- schnelle Atmung;
- sehr heiße Haut;
- ungewöhnliches Verhalten;
- starke Schläfrigkeit;
- Schwierigkeiten beim Trinken.
Diese Zeichen dürfen nicht als bloße Müdigkeit abgetan werden.
Was ist sofort zu tun?
Beenden Sie die Aktivität.
Bringen Sie das Kind:
- in den Schatten;
- an einen kühlen Ort;
- in eine bequeme Position;
- ohne überflüssige Kleidungsschichten.
Kühlen Sie es allmählich mit:
- kühlem Wasser;
- feuchten Tüchern;
- Belüftung;
- einem Wechsel in einen kühleren Raum.
Wenn es vollständig bei Bewusstsein ist und schlucken kann, bieten Sie kleine Mengen Wasser an.
Wann ruft man den Notruf?
Rufen Sie 112 (in Österreich auch 144), wenn das Kind:
- das Bewusstsein verliert;
- kaum reagiert;
- sich schwer wecken lässt;
- verwirrt ist;
- krampft;
- auffällig atmet;
- nicht trinken kann;
- eine sehr hohe Temperatur hat;
- bläuliche Lippen zeigt;
- sich rasch verschlechtert.
Zwingen Sie ein bewusstloses oder sehr schläfriges Kind niemals zum Trinken.
Befolgen Sie die Anweisungen der Rettungsleitstelle.
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Fazit: Sonnencreme darf niemals der einzige Schutz sein
Ein Kind im Kindergarten vor der Sonne zu schützen, verlangt eine Kombination von Maßnahmen.
Die erste besteht darin, die Belastung zu verringern:
- Schatten bevorzugen;
- lange Aufenthalte im Freien begrenzen;
- die intensivsten Stunden meiden;
- Aktivitäten anpassen;
- den UV-Index prüfen.
Die zweite beruht auf der Ausrüstung:
- ein bedeckendes T-Shirt;
- leichte Kleidung;
- eine ausreichend lange kurze Hose oder eine dünne lange Hose;
- ein Hut mit breiter Krempe;
- eine normgerechte, umschließende Sonnenbrille;
- passende Schuhe;
- eine Trinkflasche.
Sonnencreme ergänzt diesen Schutz auf den unbedeckten Stellen.
Wählen Sie für ein Kind ein Produkt mit Lichtschutzfaktor 50 oder 50+, das vor UVA und UVB schützt.
Tragen Sie es großzügig vor dem Aufenthalt im Freien auf und vergessen Sie Ohren, Nacken, Hände und Fußrücken nicht.
Bei längerem Aufenthalt muss das Produkt alle zwei Stunden, nach dem Baden oder nach starkem Schwitzen erneuert werden.
Im Kindergarten hängt dieses Nachcremen von den Abläufen der Einrichtung ab.
Fragen Sie deshalb:
- ob das Produkt vor der Ankunft aufgetragen werden soll;
- ob es mitgegeben werden darf;
- wer es verwenden darf;
- wie Ausflüge organisiert werden;
- ob Sonnenbrille und Trinkflasche erlaubt sind.
Lassen Sie ein Sonnenschutzmittel niemals ohne Erlaubnis frei zugänglich in den Sachen eines kleinen Kindes.
Packen Sie den Rucksack systematisch.
Der Teddy-Rucksack mit besticktem Namen fasst den Hut, das Brillenetui, eine kompakte Trinkflasche und leichte Wechselkleidung. Der gestickte Name erleichtert das Wiedererkennen an der Garderobe und bei Ausflügen.
Der Babypullover aus Strick mit handgestricktem Namen besteht aus Baumwolle und passt eher zu kühleren Zeiten. An einem sehr heißen Tag wählen Sie ein deutlich leichteres T-Shirt. Der Pullover kann für den Morgen oder eine andere Jahreszeit bleiben, sofern er geschützt und getrennt von der Trinkflasche verstaut wird.
Bringen Sie dem Kind schließlich einige einfache Gewohnheiten bei:
- draußen den Hut aufbehalten;
- die Sonnenbrille benutzen;
- den Schatten suchen;
- Wasser trinken;
- eine erwachsene Person informieren, wenn ihm sehr heiß ist;
- Hautschmerzen oder Unwohlsein melden.
Das Kind wird dadurch nicht für seinen gesamten Schutz verantwortlich.
Eltern und pädagogisches Team bleiben dafür zuständig, die Bedingungen einzuschätzen, das passende Material bereitzustellen und die Aktivitäten anzupassen, wenn Sonne oder Hitze zu stark werden.
Ein guter Sonnenschutz hindert das Kind nicht daran, die Zeit im Freien zu genießen.
Er ermöglicht ihm, unter sichereren Bedingungen zu spielen, zu entdecken und seinen Kindergartentag mitzuerleben.
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FAQ: ein Kind im Kindergarten vor der Sonne schützen
1. Ab welchem UV-Index muss man ein Kind schützen?
Schutz wird nötig, sobald der UV-Index 3 erreicht. Kinder sollten dennoch besonders aufmerksam geschützt werden, da Haut und Augen empfindlicher sind.
2. Kann man bei bewölktem Himmel einen Sonnenbrand bekommen?
Ja. Ein Teil der ultravioletten Strahlung dringt durch Wolken. Prüfen Sie den UV-Index, statt sich nur auf die sichtbare Sonne zu verlassen.
3. Welchen Hut für den Kindergarten wählen?
Bevorzugen Sie einen leichten Hut mit ausreichend breiter Krempe, die Stirn, Ohren und Nacken schützt. Er soll beim Spielen halten, bequem sein und den Namen des Kindes tragen.
4. Welche Sonnenbrille eignet sich für ein Kind?
Wählen Sie ein Modell mit CE-Kennzeichnung und UV-Filter, das zum Gesicht passt und ausreichend umschließt. Für starke Sommerhelligkeit ist Kategorie 3 meist geeignet.
5. Welchen Lichtschutzfaktor sollte man verwenden?
Wählen Sie für ein Kind eine Creme mit LSF 50 oder 50+, die vor UVA und UVB schützt. Sie ergänzt Kleidung, Hut und Schatten.
6. Wann soll die Creme vor dem Kindergarten aufgetragen werden?
Folgen Sie den Angaben des Produkts. Häufig wird empfohlen, etwa dreißig Minuten vorher aufzutragen. Die Einrichtung kann die Eltern bitten, das vor der Ankunft zu erledigen.
7. Darf die Einrichtung nachcremen?
Das hängt von ihren Abläufen und Vorgaben ab. Legen Sie keine Tube unabgesprochen in den Rucksack. Fragen Sie die Leitung, wie das Nachcremen bei Ausflügen oder langen Aufenthalten geregelt ist.
8. Reicht ein T-Shirt als Sonnenschutz?
Ein leichtes T-Shirt bedeckt Schultern und oberen Rücken, schützt aber nicht alle Stellen. Es muss mit Hut, Sonnenbrille, Schatten und Creme auf unbedeckter Haut kombiniert werden.
9. Wann sollte man nach einem Aufenthalt in der Sonne zur Ärztin?
Holen Sie ärztlichen Rat bei Blasen, großflächigem Sonnenbrand, starken Schmerzen, Fieber, Erbrechen, großer Müdigkeit oder verändertem Verhalten des Kindes.