Baby-Erstausstattung: Pullover und Rucksack mit besticktem Namen

Wie viel Kleidung braucht ein Baby wirklich?

Die meisten Listen im Internet beantworten diese Frage nicht. Sie sagen „ausreichend Bodys“ und überlassen den Rest dem Gefühl – und das Gefühl kauft im Zweifel zu viel. Hier stehen konkrete Zahlen.

Die kurze Antwort

Pro Größe reichen in der Regel:

  • 6–8 Bodys (kurz- oder langarm, je nach Jahreszeit)
  • 5–6 Hosen oder Strampler
  • 3–4 Oberteile – Shirts, Pullover
  • 6–8 Paar Socken – die verschwinden zuverlässig
  • 2 Schlafsäcke – einer ist immer in der Wäsche
  • 1–2 Mützen, je nach Jahreszeit
  • 1 Jacke oder Overall

Das reicht bei einem Waschgang alle zwei bis drei Tage – und das läuft mit Baby ohnehin.

Bestickten Babypullover schonend waschen und pflegen

Warum Größe 50 fast immer zu viel gekauft wird

Größe 50 entspricht einer Körperlänge von 50 Zentimetern. Viele Neugeborene sind bei der Geburt schon 52 bis 54 Zentimeter lang – und die, die kleiner starten, wachsen in wenigen Wochen heraus.

Realistisch wird Größe 50 zwischen null und vier Wochen getragen. Vier bis fünf Stück reichen dafür völlig. Der Schwerpunkt der Erstausstattung gehört auf Größe 56 und 62.

Welche Größe zu welchem Alter gehört, steht in der Größentabelle für Kinderkleidung.

Wie schnell die Größen wechseln

  • 50/56: 0–2 Monate
  • 62: etwa 2–4 Monate
  • 68: etwa 4–6 Monate
  • 74: etwa 6–9 Monate
  • 80: etwa 9–12 Monate
  • Ab 86 wird der Rhythmus langsamer – eine Größe hält oft ein halbes Jahr oder länger.

Das erklärt, warum im ersten Jahr so viel gekauft wird und danach so wenig.

Der Fehler, den fast alle machen

Alles auf einmal kaufen. Sinnvoller ist es, die Erstausstattung in zwei Schritten zu planen: Größe 50/56 vor der Geburt, alles ab 62 erst, wenn das Kind da ist. Dann wissen Sie, wie schnell es wächst und welche Jahreszeit auf welche Größe fällt.

Die vollständige Liste ohne überflüssiges Zeug steht im Artikel Baby-Erstausstattung.

Was Sie geschenkt bekommen – und was nicht

Erfahrungsgemäß bekommen Familien reichlich Größe 50 bis 62 geschenkt und fast nichts ab Größe 74. Wenn Sie gefragt werden, was Sie brauchen: Nennen Sie die größeren Größen. Das ist keine Unbescheidenheit, sondern spart allen Geld.

Umgekehrt gilt dasselbe beim Schenken – siehe Baby Geschenk mit Namen und Geschenk von Oma und Opa.

Bestickter Name auf einer Babydecke in Nahaufnahme

Ein bis zwei Stücke dürfen besonders sein

Der größte Teil der Babygarderobe ist Verbrauchsmaterial: getragen, bekleckert, weitergegeben. Ein oder zwei Stücke pro Jahr dürfen aus dieser Logik ausbrechen – das sind die, die auf Fotos landen und später in der Erinnerungskiste.

Ein Babypullover mit besticktem Vornamen erfüllt beides: Er wird im Alltag getragen und ist gleichzeitig das Stück, das man nicht wegwirft. Was danach damit passieren kann, steht in Baby-Erinnerungen aufbewahren.

Secondhand: was sich lohnt und was nicht

In den kleinen Größen ist gebrauchte Kleidung fast immer wie neu – sie wurde ja nur wenige Wochen getragen. Lohnend sind Bodys, Strampler, Overalls und Jacken. Weniger geeignet: Socken, Mützen und alles, was direkt an der Haut liegt und schon ausgeleiert ist.

Kurz zusammengefasst

Sechs bis acht Bodys, fünf bis sechs Hosen, drei bis vier Oberteile pro Größe. Wenig in Größe 50, Schwerpunkt auf 56 und 62, den Rest nachkaufen. Und ein oder zwei Stücke, die bleiben dürfen.

Der Versand nach Deutschland und Österreich ist bei uns kostenlos.

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