Was gibt man einem Kindergartenkind als Nachmittagssnack?
Kurze Antwort: Bieten Sie einem Kindergartenkind als Nachmittagssnack eine kleine Portion Brot oder ein anderes einfaches Getreideprodukt an, dazu ein Obst, ein Fruchtmus ohne Zuckerzusatz oder ein Milchprodukt. Wasser eignet sich als Getränk. Kekse, süßes Gebäck, Schokoriegel, Bonbons, Chips und gesüßte Getränke sollten die Ausnahme bleiben. Hat das Kind in der Nachmittagsbetreuung schon gegessen, servieren Sie nach der Heimkehr nicht automatisch einen zweiten Snack.
Der Nachmittagssnack gehört für viele Kinder zu den liebsten Momenten des Tages.
Nach einem Kindergartentag markiert er den Übergang zwischen Gruppe und spätem Nachmittag. Das Kind trifft seine Eltern wieder, ruht sich aus, erzählt manchmal von seinem Tag und isst etwas, bevor es weiterspielt oder nach Hause geht.
Diese Mahlzeit kann jedoch schwer zu organisieren sein.
Manche Kinder verlangen täglich Kekse, süßes Gebäck oder Schokoriegel. Andere kommen aus dem Kindergarten und verkünden, sie hätten großen Hunger, essen dann so viel, dass sie das Abendessen ablehnen.
Eltern schwanken außerdem zwischen mehreren Empfehlungen:
- Muss immer ein Obst dabei sein?
- Ist Brot Pflicht?
- Genügt ein Joghurt?
- Darf man Schokolade geben?
- Sind Fruchtmus-Quetschbeutel geeignet?
- Was gehört für die Nachmittagsbetreuung in die Tasche?
- Sollte man zu Hause einen zweiten Snack geben?
- Welche Menge serviert man einem Kind von 3 oder 4 Jahren?
Ein ausgewogener Snack muss keine lange Liste an Lebensmitteln vereinen.
Er kann sehr einfach bleiben:
- ein Stück Brot mit ein paar Stücken Schokolade;
- ein Brot und ein Fruchtmus ohne Zuckerzusatz;
- ein Obst und ein Naturjoghurt;
- Brot mit einer kleinen Portion Käse;
- gelegentlich ein kleines Stück hausgemachter Kuchen und ein Obst.
Der Snack soll vor allem den Tag ergänzen, ohne das Abendessen zu ersetzen.
Er wird meist am Nachmittag gegessen, nach der Gruppenzeit oder während der Nachmittagsbetreuung. Er darf nicht zu einer Abfolge von Lebensmitteln werden, die zwischen dem Abholen und dem Abendessen verzehrt werden.
Die Aufgabe der Eltern besteht darin, auszuwählen, was angeboten wird, eine passende Portion vorzubereiten und einen regelmäßigen Rahmen zu schaffen. Das Kind kann dann auf seinen Hunger hören und muss nicht alles aufessen.
Die Regeln der Einrichtung oder der Nachmittagsbetreuung haben ebenfalls Vorrang. Manche Einrichtungen stellen den Snack. Andere erlauben den Familien, eine kleine eigene Zwischenmahlzeit vorzubereiten. Manche verbieten mitgebrachte Lebensmittel wegen der gemeinsamen Organisation oder wegen Allergien.
Der Teddy-Rucksack mit Namen hat eine Außentasche mit Reißverschluss, die für das Kuscheltier oder den Snack gedacht ist. Diese Tasche kann eine von der Einrichtung erlaubte kleine Zwischenmahlzeit aufnehmen, in einem sauberen und geeigneten Behälter.
In diesem Ratgeber erfahren Sie, wie Sie einen Snack zusammenstellen, die Mengen anpassen, transportfähige Lebensmittel wählen und die häufigsten Fehler vermeiden.
1. Wann sollte man einem Kind den Nachmittagssnack geben?
Der Snack wird normalerweise am mittleren Nachmittag angeboten.
Für ein Kind, das gegen 16 oder 16:30 Uhr abgeholt wird, kann er beim Abholen oder während der Nachmittagsbetreuung gegeben werden.
Die genaue Uhrzeit hängt ab von:
- der Uhrzeit des Mittagessens;
- dem Ende der Gruppenzeit;
- dem Ablauf der Nachmittagsbetreuung;
- dem Appetit des Kindes;
- der geplanten Uhrzeit des Abendessens.
Eine strukturierte Mahlzeit statt dauerhaftes Naschen
Der Snack sollte einen Anfang und ein Ende haben.
Das Kind setzt sich hin, isst, was ihm angeboten wird, trinkt Wasser und geht dann wieder seinen Aktivitäten nach.
Vermeiden Sie es, eine geöffnete Keksverpackung den ganzen Nachmittag stehen zu lassen oder nacheinander zu geben:
- ein Fruchtmus beim Abholen;
- einen Keks im Auto;
- einen Schokoriegel bei der Ankunft;
- Brot vor dem Abendessen.
Diese Abfolge hindert das Kind daran, den Snack vom Naschen zu unterscheiden.
Genug Abstand zum Abendessen lassen
Ein sehr später oder sehr üppiger Snack kann den Appetit am Abend verringern.
Wenn das Abendessen gegen 19 Uhr geplant ist, lässt ein Snack gegen 16 oder 16:30 Uhr in der Regel genügend Abstand.
Endet die Nachmittagsbetreuung um 18 Uhr und hat das Kind dort schon gegessen, servieren Sie nicht automatisch einen zweiten vollständigen Snack.
Zeigt es echten Hunger, bieten Sie etwas Leichtes an, zum Beispiel:
- ein paar Obststücke;
- ein kleines Fruchtmus ohne Zuckerzusatz;
- etwas Wasser;
- gegebenenfalls eine kleine, zur Uhrzeit des Abendessens passende Portion.
Die Zwischenmahlzeit am Vormittag ist etwas anderes
Die Zwischenmahlzeit um 10 Uhr darf nicht mit dem Nachmittagssnack verwechselt werden.
Sie ist im Kindergarten weder selbstverständlich noch verpflichtend. Wenn ein Kind ausreichend gefrühstückt hat und einige Stunden später zu Mittag isst, ist eine zusätzliche Mahlzeit in der Regel nicht nötig.
Organisiert die Einrichtung eine Zwischenmahlzeit am Vormittag, halten Sie sich an ihren Ablauf und legen Sie nicht spontan weitere Lebensmittel in die Tasche.
Hungersignale respektieren
Das Kind kann an manchen Tagen mit großem Appetit aus dem Kindergarten kommen und an anderen deutlich weniger essen.
Sein Hunger hängt unter anderem ab von:
- dem Mittagessen in der Einrichtung;
- seiner körperlichen Aktivität;
- seiner Müdigkeit;
- der Wärme;
- einer kürzlichen Erkrankung;
- seinem Frühstück;
- seiner Entwicklung.
Bieten Sie einen regelmäßigen Rahmen an, ohne jeden Tag dieselbe Menge zu verlangen.
2. Wie stellt man einen ausgewogenen Snack zusammen?
Ein einfacher Snack kann aus zwei Hauptbestandteilen bestehen, dazu Wasser.
Sie können auswählen aus:
- einem Getreideprodukt;
- einem Obst oder einem Fruchtmus;
- einem Milchprodukt.
Das Kind muss nicht bei jedem Snack alle drei Kategorien bekommen.
Ein Getreideprodukt
Das Getreideprodukt liefert Energie und hilft, bis zum Abendessen durchzuhalten.
Sie können anbieten:
- Vollkornbrot;
- Mehrkornbrot;
- Bauernbrot;
- eine Scheibe normales Brot;
- ein kleines belegtes Brot;
- Haferflocken in einer Zubereitung;
- gelegentlich einen kleinen hausgemachten Kuchen.
Brot ist eine einfache, günstige und leicht anpassbare Lösung.
Es kann begleitet werden von einer kleinen Menge:
- Butter;
- Marmelade;
- Schokolade;
- Frischkäse;
- Käse;
- feinem Nussmus, sofern es für das Kind und seine möglichen Allergien geeignet ist.
Ein Obst
Das Obst kann angeboten werden:
- ganz, wenn es leicht zu essen ist;
- geschält;
- in passende Stücke geschnitten;
- zerdrückt;
- als Fruchtmus ohne Zuckerzusatz;
- in einen Naturjoghurt gerührt;
- in einer hausgemachten Zubereitung.
Praktische Obstsorten für den Snack sind unter anderem:
- Banane;
- reife Birne;
- geschnittener Apfel;
- Clementine;
- Pfirsich;
- Aprikose;
- Melone;
- je nach Größe geschnittene Erdbeeren.
Die Form muss den Kaufähigkeiten des Kindes entsprechen.
Es sollte im Sitzen und unter Aufsicht eines Erwachsenen essen.
Ein Milchprodukt
Das Milchprodukt kann sein:
- Naturjoghurt;
- Quark;
- ungesüßter Frischkäse für Kinder;
- Milch;
- eine kleine Portion geeigneter pasteurisierter Käse.
Ein stark gezuckertes Milchprodukt, etwa manche Dessertcremes, hat nicht dieselbe Zusammensetzung wie ein Naturjoghurt.
Es kann gelegentlich angeboten werden, sollte aber nicht systematisch die einfachen Milchprodukte ersetzen.
Wasser
Wasser bleibt das Getränk der Wahl.
Eine Trinkflasche kann verwendet werden, wenn die Einrichtung oder die Nachmittagsbetreuung sie erlaubt. Sie muss täglich gereinigt werden, einschließlich Verschluss, eventuellem Trinkhalm und Dichtungen.
Der Snack erfordert nicht automatisch:
- Fruchtsaft;
- Sirup;
- Limonade;
- Kakaogetränk;
- aromatisiertes Getränk.
Einige einfache Kombinationen
- Brot und Obst.
- Brot und Naturjoghurt.
- Fruchtmus ohne Zuckerzusatz und ein Stück Käse.
- Brot und Milch.
- Obst und Quark.
- Brot, ein paar Stücke Schokolade und Wasser.
- Gelegentlich ein kleines Stück hausgemachter Kuchen und ein Obst.
Die Ausgewogenheit betrachtet man über den ganzen Tag. Der Snack muss nicht allein alle vorherigen Mahlzeiten ausgleichen.

3. Welche Menge gibt man einem Kind von 3 bis 5 Jahren?
Die Mengen müssen an Alter, Appetit und das Mittagessen angepasst werden.
Ein Kindergartenkind braucht nicht dieselben Portionen wie ein Jugendlicher oder ein Erwachsener.
Zwischen 4 und 6 Jahren liegt die servierte Portion meist bei etwa der Hälfte einer Erwachsenenportion, auch wenn dieser Hinweis ungefähr bleibt.
Mit einer kleinen Menge beginnen
Bieten Sie zum Beispiel an:
- ein kleines belegtes Brot;
- ein paar Obststücke;
- einen kleinen Joghurt;
- ein kleines Fruchtmus;
- eine kleine Portion Käse;
- zwei kleine Stücke Schokolade mit Brot.
Das Kind kann mehr verlangen, wenn es noch Hunger hat.
Eine sehr große Portion kann es dazu bringen, über seinen Appetit hinaus zu essen, oder es entmutigen, bevor es überhaupt anfängt.
Nicht automatisch nachlegen
Isst das Kind seinen Snack sofort auf, fragen Sie es, ob es noch Hunger hat, bevor Sie etwas hinzufügen.
Möchte es weiteressen, bieten Sie vorrangig an:
- etwas mehr Brot;
- ein paar Obststücke;
- ein einfaches Milchprodukt;
- Wasser.
Vermeiden Sie es, automatisch mehrere Kekse hintereinander zu geben, nur weil die Packung geöffnet ist.
Das Mittagessen berücksichtigen
Die Speisepläne der Einrichtung werden den Familien in der Regel mitgeteilt.
Sie können Ihnen helfen, die Lebensmittel abwechslungsreich zu halten.
Enthielt das Mittagessen zum Beispiel bereits mehrere Milchprodukte, können Sie zum Snack Brot und ein Obst anbieten.
Hat das Kind mittags wenig gegessen, kann sein Appetit größer sein.
Man sollte jedoch nicht regelmäßig einen sehr süßen Snack einsetzen, um ein wenig geschätztes Mittagessen auszugleichen.
Nicht zum Aufessen zwingen
Die Eltern entscheiden über:
- die Uhrzeit;
- den Ort;
- die angebotenen Lebensmittel;
- die anfängliche Portion.
Das Kind darf entscheiden, wie viel es von dem Angebotenen isst.
Vermeiden Sie:
- „Iss auf, bevor du spielen gehst.“
- „Du hast ja fast nichts gegessen.“
- „Noch drei Bissen.“
- „Du musst aufessen, weil ich deinen Snack vorbereitet habe.“
Wiederholter Druck kann das Kind von seinem Hunger- und Sättigungsgefühl entfernen.
Den Snack nicht streichen, um Hunger am Abend zu erzeugen
Wird der Snack zu einer vernünftigen Uhrzeit und in passender Menge gegessen, verhindert er, dass das Kind völlig ausgehungert zum Abendessen kommt und sofort nach Essen verlangt.
Wird das Abendessen regelmäßig abgelehnt, prüfen Sie:
- die Uhrzeit des Snacks;
- seine Menge;
- die getrunkenen Getränke;
- das Naschen zwischendurch;
- die Uhrzeit des Abendessens;
- die Müdigkeit.
Das Problem liegt nicht zwangsläufig am Snack selbst, sondern manchmal an seiner Zusammensetzung oder seiner Uhrzeit.
4. Fünfzehn einfache Snackideen für den Kindergarten
Diese Vorschläge sind an Alter, Allergien, die Regeln der Einrichtung und die Kaufähigkeiten des Kindes anzupassen.
1. Brot und Schokolade
- kleine Scheibe Brot;
- ein oder zwei kleine Stücke Schokolade;
- Wasser.
Diese einfache Kombination kann manche stark verarbeiteten Schokoriegel gut ersetzen.
2. Brot und Apfel
- Brot mit einer dünnen Schicht Butter;
- in passende Stücke geschnittener Apfel;
- Wasser.
3. Joghurt und Banane
- kleiner Naturjoghurt;
- ein paar Scheiben oder Stücke Banane;
- Wasser.
4. Brot und Käse
- kleine Scheibe Brot;
- passende Portion pasteurisierter Käse;
- Wasser.
Ein Snack darf herzhaft sein.
5. Fruchtmus und Brot
- Fruchtmus ohne Zuckerzusatz;
- kleine Scheibe Brot;
- Wasser.
6. Quark und Birne
- Quark natur;
- kleine Stücke reifer Birne;
- Wasser.
7. Brot und Marmelade
- kleine Scheibe Brot;
- dünne Schicht Marmelade;
- Obst je nach Appetit;
- Wasser.
8. Kalter oder lauwarmer Porridge
- kleine Portion mit Milch zubereitete Haferflocken;
- Obststücke;
- Wasser.
Die Zubereitung muss unter geeigneten Bedingungen aufbewahrt werden, wenn sie transportiert wird.
9. Hausgemachter Pancake
- kleiner, wenig gesüßter hausgemachter Pancake;
- Obst;
- Wasser.
10. Hausgemachter Joghurtkuchen
- ein kleines Stück;
- Fruchtmus ohne Zuckerzusatz oder Obst;
- Wasser.
Diese Variante eignet sich für besondere Gelegenheiten, besonders wenn das Kind beim Backen mithilft.
11. Brot und Frischkäse
- kleines belegtes Brot;
- pasteurisierter Frischkäse;
- Gurkenstücke oder Obst je nach Gewohnheit;
- Wasser.
12. Naturjoghurt und Fruchtmus
- kleine Portion Joghurt;
- ein paar Löffel Fruchtmus ohne Zuckerzusatz;
- Wasser.
13. Banane und Milch
- passende Portion Banane;
- kleines Glas Milch;
- Wasser je nach Durst.
14. Brot mit Nussmus
- Brot;
- sehr dünne Schicht feines Mandel-, Haselnuss- oder Erdnussmus, nur wenn das Lebensmittel bereits eingeführt wurde und keine allergische Gegenanzeige besteht;
- Obst;
- Wasser.
Schalenfrüchte dürfen vor dem sechsten Lebensjahr nicht im Ganzen gegeben werden.
15. Sehr einfacher Snack für einen Ausflug
- kleines Stück Brot;
- leicht transportierbares Obst;
- Wasser.
Diese Variante begrenzt die Verpackungen und erfordert nicht unbedingt eine Kühlung.
Es braucht keine fünfzehn verschiedenen Menüs pro Monat
Das Kind kann problemlos regelmäßig essen:
- Brot und ein Obst;
- ein Brot und einen Joghurt;
- ein Fruchtmus und Brot.
Die Abwechslung lässt sich nach und nach über das Obst, das Brot oder die Beilage einbringen.

5. Welche Produkte sollte man beim Snack begrenzen?
Begrenzen bedeutet nicht endgültig verbieten.
Ein Geburtstagssnack, ein süßes Gebäckstück am Wochenende oder ein Stück gemeinsam gebackener Kuchen können Teil einer abwechslungsreichen Ernährung sein.
Schwierig wird es, wenn diese Produkte täglich die Grundlage des Snacks bilden.
Sehr süße Kekse
Manche Kekse vereinen:
- Zucker;
- Fett;
- Schokolade;
- Füllung;
- eine schwer kontrollierbare Portion.
Wenn sie angeboten werden, servieren Sie eine festgelegte Menge statt der ganzen Packung.
Vergleichen Sie den Nutri-Score und vermeiden Sie es besonders, systematisch die mit E bewerteten Produkte zu wählen.
Schokoriegel
Ein Riegel wirkt praktisch, ist aber oft süßer und fettreicher als ein Stück Brot mit Schokolade.
Behalten Sie ihn für den gelegentlichen Verzehr statt für den Alltag vor.
Süßes Gebäck
Croissants, sehr süße Hefeteilchen, Schokobrötchen und Apfeltaschen können gelegentlich genossen werden.
Sie müssen nicht jeden Tag beim Abholen dabei sein.
Bonbons
Bonbons sind kein Snack.
Sie können gelegentlich bei einem Fest gegessen werden, ersetzen aber weder Brot noch Obst noch Milchprodukt.
Chips und Knabbergebäck
Diese Produkte sind oft sehr salzig und fettig.
Als täglicher Snack sind sie nicht geeignet, auch wenn das Kind herzhafte Lebensmittel bevorzugt.
Ein Brot mit Käse ist die stimmigere herzhafte Variante.
Fruchtmus mit zugesetztem Zucker
Vergleichen Sie das Etikett.
Bevorzugen Sie die Angabe:
„ohne Zuckerzusatz“
Die von Natur aus in den Früchten enthaltenen Zucker stehen weiterhin in der Nährwerttabelle. Die Angabe bedeutet also nicht, dass das Fruchtmus keinen natürlichen Zucker enthält.
Gesüßte Getränke
Begrenzen Sie:
- Säfte;
- Limonaden;
- Sirupe;
- Eistees;
- aromatisierte Getränke;
- Getränke „für Kinder“.
Wird vor dem 11. Lebensjahr ein Saft angeboten, sollte die Menge auf ein halbes Glas begrenzt bleiben. Er darf nicht zum täglichen Getränk beim Snack werden.
Light- und Energydrinks
Light-Getränke erhalten die Gewöhnung an süßen Geschmack.
Energydrinks, Kaffee und koffeinreiche Getränke sind nichts für kleine Kinder.
Produkte mit Kinderbildern
Eine Figur, eine bunte Verpackung oder der Hinweis „speziell für den Snack“ garantiert keine gute Zusammensetzung.
Lesen Sie:
- die Zutatenliste;
- den Nutri-Score;
- die Zuckermenge;
- die angebotene Portion;
- die Lagerbedingungen.
6. Was gehört für den Snack im Kindergarten oder in der Betreuung in die Tasche?
Prüfen Sie vor der Zubereitung einer Zwischenmahlzeit die Regeln der Einrichtung.
Mehrere Organisationsformen sind möglich:
- der Snack wird von der Nachmittagsbetreuung gestellt;
- die Eltern müssen eine Zwischenmahlzeit mitgeben;
- mitgebrachte Lebensmittel sind nicht erlaubt;
- nur bestimmte Produkte werden akzeptiert;
- eine genaue Liste wird mitgeteilt;
- die Snacks werden an einem bestimmten Ort aufbewahrt.
Kein Essen ohne Erlaubnis mitgeben
Ein frei in die Tasche gelegtes Lebensmittel kann:
- zwischen Kindern getauscht werden;
- den ganzen Tag vergessen werden;
- Hitze ausgesetzt sein;
- zur falschen Zeit gegessen werden;
- mit einer Allergie in der Gruppe unvereinbar sein.
Halten Sie sich immer an die Vorgabe der Einrichtung oder des Horts.
Leicht transportierbare Lebensmittel wählen
Wenn ein eigener Snack erlaubt ist, bevorzugen Sie einfache Lebensmittel:
- ein Stück Brot;
- geeignetes Obst;
- gut verschlossenes Fruchtmus ohne Zuckerzusatz;
- eine kleine Portion in einem sauberen Behälter;
- gut geschützten hausgemachten Kuchen;
- eine erlaubte Trinkflasche mit Wasser.
Vermeiden Sie sehr empfindliche Lebensmittel, schwer zu öffnende Verpackungen und alles, was viele Krümel und Abfälle erzeugt.
Die Kühlkette einhalten
Ein Joghurt, ein Frischkäse oder eine Zubereitung mit Milch darf nicht mehrere Stunden bei Raumtemperatur in einer gewöhnlichen Tasche bleiben.
Wenn das Produkt gekühlt aufbewahrt werden muss:
- prüfen Sie, ob die Einrichtung eine geeignete Lösung hat;
- verwenden Sie einen Isolierbehälter mit Kühlelement, sofern das erlaubt ist;
- beachten Sie die Angaben auf der Verpackung;
- lassen Sie den Snack nicht in einem heißen Auto liegen;
- entsorgen Sie das Produkt, wenn seine Kühlung unsicher geworden ist.
Ein gewöhnlicher Rucksack ersetzt keine Kühltasche und keinen Kühlschrank.
Einen leicht bedienbaren Behälter verwenden
Das Kind muss können:
- seinen Snack erkennen;
- den Behälter mit wenig Hilfe öffnen;
- essen, ohne etwas zu verschütten;
- ihn wieder schließen;
- ihn je nach Vorgabe verstauen oder entsorgen.
Testen Sie Dose und Verpackungen zu Hause.
Die Sachen beschriften
Schreiben Sie den Namen auf:
- die Dose;
- die Trinkflasche;
- die Tasche;
- die kleine Isoliertasche;
- den wiederverwendbaren Behälter.
Der gestickte Name auf dem Teddy-Rucksack mit Namen hilft dem Kind, all seine Sachen wiederzuerkennen.
Die Außentasche mit Reißverschluss kann einen erlaubten kleinen Snack oder das Kuscheltier aufnehmen. Ein Lebensmittel muss jedoch gut verpackt bleiben, damit es das Plüschmaterial, das Innenfutter oder andere Gegenstände nicht verschmutzt.
Reste jeden Abend entfernen
Öffnen Sie bei der Rückkehr alle Fächer.
Entfernen Sie:
- zerdrücktes Obst;
- Verpackungen;
- leere Dosen;
- vergessene Produkte;
- Taschentücher;
- die Trinkflasche;
- die Serviette.
Reinigen Sie den Behälter und lassen Sie ihn trocknen, bevor Sie ihn wiederverwenden.

7. Allergien, Erstickungsgefahr und Sicherheitsregeln
Der Snack muss zu den Fähigkeiten des kleinen Kindes und zu den medizinischen Bedürfnissen der Gruppe passen.
Vor 6 Jahren keine ganzen Schalenfrüchte geben
Ganze Walnüsse, Haselnüsse, Mandeln, Erdnüsse und Pistazien bergen eine Verschluckungs- und Erstickungsgefahr.
Vor dem sechsten Lebensjahr können sie gegebenenfalls in geeigneter Form angeboten werden, etwa als:
- feines Pulver in einer Zubereitung;
- vollkommen glattes Mus;
- Zutat eines Lebensmittels mit passender Konsistenz.
Diese Einführung muss bekannte Allergien und die der Familie gegebenen Empfehlungen berücksichtigen.
Das Schneiden anpassen
Die Lebensmittel müssen nach den Kaufähigkeiten des Kindes zubereitet werden.
Achten Sie besonders auf runde, harte oder schwer zerdrückbare Lebensmittel.
Das Kind sollte essen:
- im Sitzen;
- in Ruhe;
- ohne zu rennen;
- ohne mit kleinen Gegenständen zu spielen;
- unter Aufsicht eines Erwachsenen.
Lebensmittelallergien
Eine bekannte Allergie muss der Einrichtung mitgeteilt werden.
Die Eltern dürfen nicht einfach vom Kind verlangen, bestimmte Lebensmittel abzulehnen. Mit 3 oder 4 Jahren kann es die Verantwortung für seine medizinische Sicherheit nicht allein tragen.
Ein individueller Betreuungs- und Notfallplan kann festlegen:
- die verbotenen Lebensmittel;
- die mitgebrachten Mahlzeiten oder Snacks;
- die Lagerbedingungen;
- das Vorgehen im Ernstfall;
- die Notfallmedikamente;
- die informierten Erwachsenen;
- die Aktivitäten, die eine Anpassung erfordern.
Snacks nicht tauschen
Bringen Sie dem Kind bei:
„Ich esse, was in meiner Dose ist, und gebe meinen Snack keinem anderen Kind.“
Diese Regel schützt:
- allergische Kinder;
- medizinisch verordnete Ernährungsformen;
- die Hygiene;
- die gemeinsame Organisation.
Hände waschen
Die Hände müssen vor dem Essen sauber sein.
Nach dem Snack kann das Kind sie ebenfalls waschen müssen, besonders nach dem Umgang mit:
- klebrigem Obst;
- Fruchtmus;
- Schokolade;
- Käse;
- verschmutzter Verpackung.
Der Babypullover mit Namen aus Strick darf nicht als Handtuch dienen. Der Name hilft, das Kleidungsstück zu erkennen, doch das Kind sollte ein Handtuch oder eine geeignete Serviette benutzen.
Vorsicht bei hausgemachten Rezepten
Ist der Snack für eine ganze Gruppe gedacht, bereiten Sie kein hausgemachtes Rezept ohne Zustimmung der Einrichtung zu.
Zutaten, Allergien, Haltbarkeit und Rückverfolgbarkeit müssen berücksichtigt werden.
Bei einem erlaubten Snack für das eigene Kind schützen Sie die Zubereitung gut und beachten Sie ihre Haltbarkeit.
8. Beispiel für Snacks über eine Woche
Diese Musterwoche dient als Inspiration. Sie ist an den Appetit des Kindes und an die bei den anderen Mahlzeiten gegessenen Lebensmittel anzupassen.
Montag
- kleine Scheibe Brot;
- zwei kleine Stücke Schokolade;
- Birnenstücke;
- Wasser.
Dienstag
- Naturjoghurt;
- halbe Banane oder passende Portion;
- Wasser.
Wird der Snack transportiert, beachten Sie die Lagerbedingungen des Joghurts.
Mittwoch
- Brot mit einer dünnen Schicht Butter;
- Fruchtmus ohne Zuckerzusatz;
- Wasser.
Donnerstag
- kleine Portion pasteurisierter Käse;
- Mehrkornbrot;
- Wasser.
Freitag
- kleiner, wenig gesüßter hausgemachter Kuchen;
- Clementine oder anderes Saisonobst;
- Wasser.
Samstag
- Quark natur;
- Apfel- oder Birnenstücke;
- eine kleine Scheibe Brot, wenn das Kind noch Hunger hat;
- Wasser.
Sonntag
- hausgemachter Pancake;
- Obst;
- Wasser.
Beispiel für ein Kind, das in der Nachmittagsbetreuung isst
Fragen Sie, was dort tatsächlich serviert wird.
Wenn die Betreuung bereits anbietet:
- Brot;
- Obst;
- ein Milchprodukt;
- Wasser,
bereiten Sie nach der Rückkehr keinen zweiten vollständigen Snack zu.
Bittet das Kind kurz vor dem Abendessen um Essen, prüfen Sie zuerst:
- ob es den Snack wirklich gegessen hat;
- welche Menge es gegessen hat;
- ob es Durst hat;
- die Uhrzeit der Mahlzeit.
Bieten Sie gegebenenfalls ein Obst an oder ziehen Sie das Abendessen leicht vor.
Checkliste für den Snack
- Wird der Snack am mittleren Nachmittag gegeben?
- Hat das Kind in der Betreuung schon einen bekommen?
- Passt die Portion zu seinem Alter?
- Wird Brot, ein Obst oder ein Milchprodukt angeboten?
- Steht Wasser bereit?
- Bleiben sehr süße Produkte die Ausnahme?
- Sind die Lebensmittel an sein Kauen angepasst?
- Werden ganze Schalenfrüchte vor 6 Jahren vermieden?
- Werden die Regeln zu Allergien eingehalten?
- Sind die Lagerbedingungen geeignet?
- Ist der Behälter mit dem Namen beschriftet?
- Wird der Rucksack jeden Abend ausgeräumt?
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Fazit: Ein einfacher Snack genügt bis zum Abendessen
Der Nachmittagssnack eines Kindergartenkindes muss nicht mehrere Kekse, ein gesüßtes Getränk, einen Schokoriegel und ein Fruchtmus enthalten.
Eine einfache Zusammenstellung genügt in der Regel.
Sie können anbieten:
- Brot mit einem Obst;
- ein Brot mit einem Milchprodukt;
- ein Fruchtmus ohne Zuckerzusatz und Brot;
- einen Naturjoghurt und ein paar Obststücke;
- Brot und eine kleine Portion Käse;
- ein paar Stücke Schokolade mit einer Scheibe Brot.
Wasser bleibt das Getränk der Wahl.
Die Menge muss zu Alter und Hunger des Kindes passen. Beginnen Sie mit einer kleinen Portion und lassen Sie es dann nachfragen.
Der Snack sollte zu einer regelmäßigen Uhrzeit gegessen werden, meist am mittleren Nachmittag. Vermeiden Sie es, das Kind bis zum Abendessen ständig naschen zu lassen.
Hat es in der Nachmittagsbetreuung schon gegessen, servieren Sie nach der Heimkehr nicht automatisch eine zweite Mahlzeit. Prüfen Sie zuerst, was es gegessen hat, und die Uhrzeit des Abendessens.
Kekse, süßes Gebäck, Schokoriegel, Bonbons, Chips und gesüßte Getränke können die Ausnahme bleiben. Sie müssen nicht völlig aus dem Familienleben verschwinden, bilden aber nicht die beste tägliche Grundlage.
Wenn ein Snack transportiert werden muss:
- prüfen Sie, ob er erlaubt ist;
- wählen Sie ein geeignetes Lebensmittel;
- verwenden Sie einen sauberen Behälter;
- beschriften Sie ihn mit dem Namen;
- halten Sie die Kühlkette ein;
- vermeiden Sie riskante Lebensmittel;
- entfernen Sie die Reste am Abend.
Ganze Schalenfrüchte sollten vor 6 Jahren vermieden werden. Allergien müssen der Einrichtung gemeldet werden und können einen individuellen Betreuungs- und Notfallplan erfordern.
Der Teddy-Rucksack mit Namen hat eine Außentasche mit Reißverschluss, die den Snack aufnehmen kann, wenn die Einrichtung mitgebrachte Lebensmittel erlaubt. Der Behälter muss verschlossen bleiben, um die übrigen Sachen und das Material des Rucksacks zu schützen.
Der Babypullover mit Namen aus Strick hilft dem Kind, sein Kleidungsstück an kühlen Tagen wiederzuerkennen. Nach dem Snack sollte es sich jedoch die Hände waschen oder abtrocknen, statt seine Ärmel zu benutzen.
Der beste Snack ist also nicht der aufwendigste und auch nicht der, dessen Verpackung das Kind am meisten anspricht.
Es ist derjenige, der seinen Hunger respektiert, seinen Tag ergänzt und ihm erlaubt, ohne ständiges Naschen zum Abendessen zu kommen.
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FAQ: Nachmittagssnack für ein Kindergartenkind
1. Was ist der beste Snack für ein Kindergartenkind?
Ein einfacher Snack kann aus Brot mit einem Obst, einem Fruchtmus ohne Zuckerzusatz oder einem Milchprodukt bestehen, dazu Wasser als Getränk.
2. Zu welcher Uhrzeit sollte man den Snack geben?
Der Snack wird meist am mittleren Nachmittag gegessen, nach der Gruppenzeit oder während der Betreuung. Er sollte genug Abstand zum Abendessen haben.
3. Muss man jeden Tag einen Snack anbieten?
Der Snack gehört zum gewohnten Essrhythmus des Kindes. Die Menge kann jedoch je nach Hunger, Mittagessen und Uhrzeit des Abendessens variieren.
4. Darf man zum Snack Schokolade geben?
Ja, eine kleine Menge Schokolade kann Brot begleiten. Diese Kombination passt gut in eine abwechslungsreiche Ernährung.
5. Sind Kekse verboten?
Nein. Sie können gelegentlich gegessen werden. Im Alltag sind Brot, Obst, Fruchtmus ohne Zuckerzusatz und einfache Milchprodukte vorzuziehen.
6. Sollte man nach der Betreuung einen zweiten Snack geben?
Nein, nicht automatisch. Hat das Kind schon gegessen, prüfen Sie, was es bekommen hat. Hat es kurz vor dem Abendessen noch Hunger, bieten Sie ein Obst an oder ziehen Sie die Mahlzeit vor.
7. Darf man einen Joghurt in die Tasche packen?
Nur wenn die Kühlung gewährleistet ist und die Einrichtung es erlaubt. Ein Joghurt darf nicht mehrere Stunden in einer gewöhnlichen Tasche bleiben.
8. Welche Lebensmittel sollte man vor 6 Jahren meiden?
Meiden Sie vor allem ganze Schalenfrüchte wegen der Verschluckungs- und Erstickungsgefahr. Passen Sie außerdem Form und Größe aller Lebensmittel an.
9. Was tun bei einer Lebensmittelallergie?
Informieren Sie die Einrichtung und lassen Sie bei Bedarf einen individuellen Betreuungs- und Notfallplan erstellen. Das Kind darf seinen Snack nicht mit anderen Kindern tauschen.