Wie bereitet man den Nachmittagssnack für den Kindergarten vor?
Kurze Antwort: Prüfen Sie zuerst, ob der Kindergarten oder die Nachmittagsbetreuung den Snack bereits stellt. Wenn ein eigener Snack gewünscht ist, bereiten Sie eine kleine Portion aus einem oder zwei einfachen Lebensmitteln zu: Brot mit ein paar Stücken Schokolade, ein Obst oder ein Fruchtmus ohne Zuckerzusatz oder ein richtig gekühltes Milchprodukt. Geben Sie Wasser in einer dichten Trinkflasche dazu. Vermeiden Sie viele Kekse, gesüßte Getränke und Verpackungen und passen Sie die Form der Lebensmittel an das Alter des Kindes an.
Der Nachmittagssnack ist ein wichtiger Fixpunkt im Tag eines Kindes.
Nach mehreren Stunden Lernen, Spielen, Toben und Mitmachen in der Gruppe kann es vor dem Abendessen hungrig werden.
Ein passender Snack hilft ihm zu überbrücken, ohne den späten Nachmittag in eine Abfolge von Naschereien zu verwandeln.
Seine Zubereitung wirft dennoch mehrere Fragen auf:
- Was gehört in die Dose?
- Welche Menge soll man vorbereiten?
- Muss ein Obst und ein Milchprodukt dabei sein?
- Sind Kekse verboten?
- Darf man Fruchtsaft geben?
- Wie bewahrt man einen Joghurt auf?
- Was tun, wenn das Kind in der Nachmittagsbetreuung schon isst?
- Welche Lebensmittel sollte man wegen der Verschluckungsgefahr meiden?
- Wie geht man mit einer Lebensmittelallergie um?
Die Antwort besteht nicht darin, jeden Tag eine Dose mit fünf verschiedenen Lebensmitteln zu füllen.
Für ein Kindergartenkind genügt in der Regel ein einfacher Snack.
Er kann, je nach Appetit und dem, was das Kind tagsüber gegessen hat, bestehen aus:
- Brot und ein paar Stücken Schokolade;
- Brot mit etwas Butter oder Marmelade;
- frischem Obst;
- Fruchtmus ohne Zuckerzusatz;
- einem Stück Käse;
- einem richtig gekühlten Joghurt;
- gelegentlich einem hausgemachten Kuchen;
- Wasser.
Ernährungsempfehlungen halten fest, dass ein Nachmittagssnack aus einem oder zwei Lebensmitteln aus den Gruppen Obst, Milchprodukte und Getreideprodukte bestehen kann, dazu Wasser oder Milch als Getränk. Die Ausgewogenheit bemisst sich nicht an einer einzigen perfekten Zwischenmahlzeit, sondern am gesamten Tag und an den folgenden Tagen.
Die Organisation der Einrichtung hat jedoch Vorrang.
Manche Kindergärten erlauben während der Betreuungszeit keinen mitgebrachten Snack. Andere bitten um eine kleine Zwischenmahlzeit für die Nachmittagsbetreuung. In manchen Einrichtungen wird der Snack gemeinsam gestellt.
Bevor Sie eine Dose packen, prüfen Sie also:
- zu welcher Uhrzeit sie gegessen wird;
- welche Lebensmittel erlaubt sind;
- welche Einschränkungen wegen Allergien gelten;
- ob ein Produkt gekühlt aufbewahrt werden kann;
- welche Behälter gewünscht sind;
- ob Einzelverpackungen verboten sind;
- wie die Nachmittagsbetreuung oder der Hort organisiert ist.
Der Teddy-Rucksack mit Namen bietet in seinem Hauptfach Platz für eine kleine Snackdose und eine Trinkflasche. Der Name hilft dem Kind, seine Sachen leichter zu finden, doch Dose und Trinkflasche sollten ebenfalls einzeln beschriftet sein.
In diesem Ratgeber erfahren Sie, wie Sie einen Snack zusammenstellen, die richtige Menge wählen, die Lebensmittel an die Fähigkeiten des Kindes anpassen und ihren Transport organisieren.
1. Prüfen, ob die Einrichtung wirklich einen Snack wünscht
Das Wort „Snack“ kann mehrere unterschiedliche Zwischenmahlzeiten bezeichnen.
Man muss unterscheiden zwischen:
- der Zwischenmahlzeit am Vormittag;
- dem Nachmittagssnack;
- dem Snack in der Nachmittagsbetreuung;
- einem Geburtstagssnack;
- einer besonderen Zwischenmahlzeit bei einem Ausflug.
Die Zwischenmahlzeit am Vormittag ist nicht selbstverständlich
Eine Zwischenmahlzeit am Vormittag ist weder selbstverständlich noch verpflichtend.
Sie ist für ein Kind, das vor dem Kindergarten gefrühstückt hat, meist nicht nötig. Wenn die Einrichtung eine Zwischenmahlzeit organisiert, sollte sie Teil eines gemeinsamen Konzepts sein und ausreichend lange vor dem Mittagessen angeboten werden.
Legen Sie also nicht jeden Morgen unaufgefordert einen Keks in die Tasche, ohne zu fragen, ob er gegessen werden darf.
Das Kind könnte:
- ihn unbeaufsichtigt essen;
- ihn mit einem anderen Kind tauschen;
- ihn kurz vor dem Mittagessen essen;
- bei einer Allergie ein Problem verursachen;
- ihn mehrere Tage unten in der Tasche liegen lassen.
Der Nachmittagssnack
Der Snack wird meist nach dem Kindergarten oder während der Nachmittagsbetreuung gegessen.
Fragen Sie:
- Stellt die Einrichtung den Snack?
- Muss täglich einer mitgebracht werden?
- Bleibt er bis 16:30 Uhr in der Tasche?
- Gibt es einen Kühlschrank?
- Sind Milchprodukte erlaubt?
- Soll nur Wasser mitgegeben werden?
- Sind wiederverwendbare Dosen gewünscht?
- Sind Schalenfrüchte in der gesamten Einrichtung verboten?
Den doppelten Snack vermeiden
Wenn das Kind im Hort, in der Betreuung oder bei der Tagesmutter schon einen Snack bekommen hat, ist ein zweiter vollständiger Snack nach dem Heimkommen in der Regel nicht nötig.
Zeigt es vor dem Abendessen echten Hunger, bieten Sie gegebenenfalls an:
- ein Obst;
- ein paar passende Gemüsestücke;
- Wasser;
- eine kleine Menge entsprechend seinem tatsächlichen Bedarf.
Ernährungsfachstellen empfehlen, den zweiten Snack zu vermeiden, wenn ein Kind im Hort bereits gegessen hat.
Geburtstagssnacks
Geburtstage und Feste in der Gruppe sind Momente der Geselligkeit.
Sie können jedoch Kuchen, Getränke und Süßigkeiten häufen, wenn sie sehr oft stattfinden.
Fachstellen empfehlen, solche Essensanlässe nicht übermäßig zu vervielfachen, und schlagen vor, sie nach Möglichkeit zusammenzulegen.
Passen Sie am Tag eines Geburtstags in der Gruppe lieber den Snack am Abend an, statt automatisch eine weitere vollständige Zwischenmahlzeit hinzuzufügen.
Die schriftliche Vorgabe beachten
Die Liste der Einrichtung ist wichtiger als eine allgemeine Checkliste aus dem Internet.
Sie berücksichtigt:
- das Alter der Kinder;
- die Zeiten;
- den Ort des Verzehrs;
- bekannte Allergien;
- das verfügbare Personal;
- die Abfallorganisation;
- die Lagerbedingungen.
2. Wie stellt man einen einfachen Snack für den Kindergarten zusammen?
Ein Snack darf kein zweites Mittagessen werden.
Er soll den Ernährungstag ergänzen und den Hunger des Kindes stillen, ohne ihm den Appetit auf das Abendessen zu nehmen.
Ein oder zwei Lebensmittel wählen
Eine einfache Zusammenstellung kann kombinieren:
Eine Getreidebasis:
- Brot;
- geeignetes Vollkorn- oder Mehrkornbrot;
- eine kleine Scheibe Brot;
- gelegentlich hausgemachten Kuchen;
- einen einfachen Keks in Maßen.
Und eine Ergänzung:
- Obst;
- Fruchtmus ohne Zuckerzusatz;
- ein Stück Käse;
- Joghurt;
- Quark;
- ein paar Stücke Schokolade zum Brot.
Es ist nicht nötig, jeden Tag ein Getreideprodukt, ein Obst und ein Milchprodukt in eine große Dose zu packen.
Fachstellen empfehlen ein oder zwei Lebensmittel aus den Gruppen Obst, Gemüse, Milchprodukte und Vollkornprodukte, dazu ein Getränk.
Brot als praktische Basis
Brot lässt sich leicht transportieren und sättigt gut.
Es kann angeboten werden mit:
- ein paar Stücken Schokolade;
- einer dünnen Schicht Butter;
- etwas Marmelade;
- einem Stück Käse;
- einem einfachen, passenden Belag.
Ernährungsfachstellen nennen unter anderem Kombinationen wie Brot mit Schokolade und einem Obst oder Vollkornbrot mit Käse.
Vermeiden Sie ein so dick belegtes Brot, dass es schwer zu halten ist oder in der Dose ausläuft.
Frisches Obst
Das Obst kann sein:
- ganz, wenn das Kind es essen kann;
- geschält;
- geschnitten;
- in einer kleinen Dose verpackt;
- nach Saison gewählt.
Praktische Beispiele:
- Banane;
- Clementinenspalten;
- Apfelstücke;
- Birne;
- Pfirsich;
- Aprikose;
- geschnittene Erdbeeren;
- Melonenstücke.
Passen Sie die Form immer an Alter und Kaufähigkeit an.
Das Fruchtmus
Ein Fruchtmus ohne Zuckerzusatz ist praktisch, wenn frisches Obst zerdrückt zu werden droht.
Prüfen Sie:
- die Lagerbedingungen;
- die einfache Handhabung beim Öffnen;
- ob ein Löffel nötig ist;
- ob Einwegbeutel verboten sind.
Ein Fruchtmus aus dem Kühlregal lässt sich nicht wie ein Produkt transportieren, das vor dem Öffnen bei Raumtemperatur bleiben darf.
Das Milchprodukt
Sie können anbieten:
- Naturjoghurt;
- Quark;
- ein kleines Stück Käse;
- Frischkäse;
- Milch je nach Organisation.
Wählen Sie für Kinder unter 5 Jahren altersgerechte Käsesorten und insbesondere Produkte aus pasteurisierter Milch, wenn diese Vorsichtsmaßnahme gilt. Ernährungsfachstellen führen diese Empfehlung in ihren Snackideen für Kinder auf.
Ein Produkt, das gekühlt bleiben muss, gehört in eine Isoliertasche mit Kühlakku, außer die Einrichtung stellt es sofort in den Kühlschrank.
Der hausgemachte Kuchen
Ein hausgemachter Kuchen kann gelegentlich angeboten werden:
- Joghurtkuchen;
- Obstkuchen;
- wenig gesüßter Rührkuchen;
- ein kleines Stück gemeinsam gebackener Kuchen.
Er muss nicht zwingend am selben Tag von einem Obst, einem Fruchtmus, einem Joghurt, Schokolade und mehreren Keksen begleitet werden.
Die Portion sollte zum Kind passen.

3. Welche Menge bereitet man für ein Kind von 3 bis 5 Jahren vor?
Der Bedarf hängt ab von:
- dem Alter;
- dem Wachstum;
- dem Mittagessen;
- der körperlichen Aktivität;
- der Uhrzeit des Snacks;
- der Uhrzeit des Abendessens;
- dem Appetit an diesem Tag.
Eine Durchschnittsmenge darf nicht zur starren Vorgabe werden.
Eine kleine Dose verwenden
Eine kleine Dose macht eine passende Portion sichtbar.
Sie begrenzt außerdem:
- das Gewicht des Rucksacks;
- die Reste;
- das Anhäufen von Lebensmitteln;
- aus Gewohnheit gepackte Portionen.
Für Kinder von 4 bis 6 Jahren geben Ernährungsfachstellen an, dass eine allgemeine Portion im Durchschnitt etwa der Hälfte einer Erwachsenenportion entspricht. Dieser Anhaltspunkt ist an Hunger und Wachstum jedes Kindes anzupassen.
Beispiele für vernünftige Portionen
Je nach Kind kann ein Snack bestehen aus:
- einer kleinen Scheibe Brot und ein paar Stücken Schokolade;
- einem kleinen Brot und einem Fruchtmus;
- einem Obst und einem Stück Käse;
- einem Joghurt und etwas Brot;
- einem kleinen Stück hausgemachtem Kuchen und einem Obst;
- einer kleinen Banane;
- einem Fruchtmus und einer Scheibe Brot.
Es ist in der Regel nicht nötig, all diese Vorschläge in derselben Dose zu vereinen.
Den Hunger respektieren
Das Kind muss seinen Snack nicht grundsätzlich aufessen.
Fragen Sie es:
- Hatte es noch Hunger?
- War die Portion zu groß?
- Hatte es Zeit zum Essen?
- War die Dose schwer zu öffnen?
- Mochte es das Lebensmittel noch?
- Hatte es vorher schon etwas gegessen?
Fachleute empfehlen, Hunger- und Sättigungsgefühl zu respektieren und ein Kind nicht systematisch zum Aufessen zu zwingen.
Keine Erwachsenenmenge vorbereiten
Ein großes Sandwich, eine ganze Packung Kekse, ein Saftpäckchen und ein Fruchtmus können für ein Kindergartenkind zu viel sein.
Eine solche Dose kann:
- den Appetit auf das Abendessen verringern;
- viele Reste erzeugen;
- den Rucksack schwerer machen;
- zum hastigen Essen verleiten;
- in der verfügbaren Zeit schwer zu schaffen sein.
Das Mittagessen berücksichtigen
Hat das Kind mittags wenig gegessen, kann es mehr Hunger haben.
Hat es spät eine vollständige Mahlzeit gegessen, kann sein Appetit geringer sein.
Verlangen Sie jedoch nicht, dass die Einrichtung jedes unvollständige Mittagessen durch einen sehr großen Snack ausgleicht.
Ausgewogenheit und Appetit betrachtet man über mehrere Tage.
Den Snack nicht als Belohnung nutzen
Vermeiden Sie:
- „Du bekommst Schokolade, wenn du brav bist.“
- „Du musst dein Obst aufessen, um den Keks zu bekommen.“
- „Wenn du nicht weinst, gebe ich dir zwei Kekse.“
Der Snack sollte eine normale Mahlzeit bleiben und kein dauerhaftes System aus Belohnung und Strafe.
4. Welche Lebensmittel und Getränke sollte man begrenzen oder anpassen?
Es ist nicht nötig, alle beliebten Lebensmittel zu verbieten.
Das Ziel ist zu verhindern, dass ein und derselbe sehr süße, salzige oder fettige Produkttyp jeden Tag automatisch den Snack bildet.
Kekse und Schokoriegel
Ein Keks kann gelegentlich angeboten werden.
Bauen Sie den Snack jedoch nicht jedes Mal auf:
- mehreren gefüllten Keksen;
- einem Schokoriegel;
- süßem Gebäck;
- einer großen Menge Nuss-Nougat-Creme;
- sehr süßem Industriekuchen;
- Chips;
- Süßigkeiten.
Ernährungsfachstellen empfehlen, fett-, zucker- und salzreiche sowie hoch verarbeitete Produkte zu begrenzen und im Alltag Brot, Obst, Fruchtmus oder Milchprodukte zu bevorzugen.
Der Fruchtsaft
Ein Saft ersetzt kein ganzes Obst.
Er liefert wenig Ballaststoffe, sättigt weniger und bleibt von Natur aus süß.
Für Kinder unter 11 Jahren begrenzen die Empfehlungen Säfte und andere gesüßte Getränke auf ein halbes Glas, wenn sie angeboten werden. Wasser sollte das tägliche Getränk bleiben.
Verwenden Sie in der Trinkflasche für den Kindergarten vorzugsweise Wasser.
Vermeiden Sie:
- Limonade;
- Sirup;
- Fruchtgetränke;
- Eistee;
- Energydrinks;
- koffeinhaltige Getränke.
Ganze Schalenfrüchte
Ganze Walnüsse, Mandeln, Haselnüsse, Pistazien und Erdnüsse bergen bei kleinen Kindern eine Verschluckungsgefahr.
Bis zum sechsten Lebensjahr empfehlen Fachleute, sie gemahlen und in eine Zubereitung eingearbeitet anzubieten, sofern keine Allergie bekannt ist.
Packen Sie also keine Handvoll ganzer Haselnüsse in die Dose eines Kindergartenkindes.
Schwer zu kauende Lebensmittel
Passen Sie an oder vermeiden Sie:
- harte Bonbons;
- Kaugummi;
- große, sehr harte Apfelstücke;
- Obst mit Kern;
- große runde Lebensmittel;
- zu große Bissen;
- sehr klebrige Lebensmittel.
Das Kind sollte im Sitzen und unter Aufsicht Erwachsener essen.
Unbekannte Lebensmittel
Der Snack im Kindergarten ist nicht der beste Moment, um ein neues Lebensmittel einzuführen, das auslösen könnte:
- Ablehnung;
- Verdauungsbeschwerden;
- eine allergische Reaktion;
- Kauschwierigkeiten.
Testen Sie neue Produkte zu Hause, in einer Umgebung, in der Sie das Kind beobachten können.
Sehr viele Einzelportionen
Mehrere kleine Verpackungen erzeugen:
- mehr Abfall;
- schwierige Öffnungen;
- ein Verlustrisiko;
- einen weniger überschaubaren Verzehr;
- eine schwerere Dose.
Eine einfache wiederverwendbare Dose fasst den Snack oft besser zusammen.

5. Wie transportiert und lagert man den Snack?
Die Transportart hängt von den gewählten Lebensmitteln ab.
Ein Stück Brot stellt andere Anforderungen als ein Joghurt oder ein Frischkäse.
Lagerstabile Lebensmittel
Können je nach Etikett meist in einer sauberen Dose transportiert werden:
- Brot;
- ganzes Obst;
- trockener Kuchen;
- verschlossenes, bei Raumtemperatur verkauftes Fruchtmus;
- einfache Kekse;
- Schokolade.
Sie müssen dennoch geschützt werden vor:
- Zerdrücken;
- übermäßiger Hitze;
- Verschmutzung;
- Kontakt mit anderen Gegenständen.
Gekühlte Produkte
Ein Joghurt, ein Frischkäse oder ein Produkt, dessen Etikett Kühlung verlangt, muss gekühlt bleiben.
Verwenden Sie:
- eine geeignete Dose;
- eine Isoliertasche;
- ein Kühlakku;
- eine Aufbewahrung im Schatten;
- einen dauerhaft geschlossenen Verschluss.
Fragen Sie immer, ob die Einrichtung über einen Kühlschrank verfügt.
Eine luftdichte Dose allein erzeugt keine Kälte.
Die Dose testen
Prüfen Sie vor dem ersten Einsatz, ob das Kind:
- seine Dose erkennt;
- die Öffnung findet;
- den Deckel abhebt;
- seinen Snack herausnimmt;
- den Behälter wieder schließt;
- um Hilfe bitten kann.
Eine sehr dichte, aber nicht zu öffnende Dose kann das Kind daran hindern, in der verfügbaren Zeit zu essen.
Die Trinkflasche testen
Die Trinkflasche sollte sein:
- dicht;
- leicht;
- beschriftet;
- sauber;
- leicht zu öffnen;
- mit Wasser gefüllt.
Prüfen Sie Dichtung, Trinkhalm und Verschluss.
Stellen Sie sie aufrecht in den Rucksack.
Den Snack von der Kleidung trennen
Ein eingerissenes Fruchtmus oder eine schlecht verschlossene Trinkflasche kann durchnässen:
- die Wechselkleidung;
- das Kuscheltier;
- das Heft;
- Taschentücher;
- den Hut;
- ein Kleidungsstück.
Packen Sie den Snack in eine saubere Dose oder Tasche.
Der Babypullover mit Namen aus Strick kann an einem kühlen Tag mitkommen. Verstauen Sie ihn beim Transport in einer separaten Tasche, um seinen Baumwollstrick vor zerdrücktem Obst oder einem Leck zu schützen.
Den Rucksack abends ausräumen
Bei der Rückkehr:
- nehmen Sie die Dose heraus;
- entsorgen Sie fragliche Reste;
- leeren Sie die Trinkflasche;
- spülen Sie die Behälter;
- reinigen Sie bei Bedarf die Tasche;
- lassen Sie alles geöffnet trocknen.
Lassen Sie kein vergessenes Obststück oder einen Joghurt tagelang im Rucksack.
6. Wie geht man mit Allergien und besonderen Ernährungsbedürfnissen um?
Eine Lebensmittelallergie muss mit der Einrichtung organisiert werden.
Das Kind darf nicht einfach den Auftrag bekommen, allein aufzupassen.
Die Einrichtung offiziell informieren
Informieren Sie die Einrichtung bei:
- einer Allergie;
- einer Unverträglichkeit;
- allergisch bedingtem Asthma;
- einer chronischen Erkrankung;
- einer medizinisch verordneten Diät;
- einer Notfallmedikation.
Ein individueller Betreuungs- und Notfallplan kann die nötigen Anpassungen für den Alltag in der Einrichtung festhalten.
Dieser Plan kann insbesondere festlegen:
- die verbotenen Lebensmittel;
- die Bedingungen für die Mahlzeiten;
- die Medikamente;
- das Notfallprotokoll;
- die informierten Personen;
- die Organisation der Nachmittagsbetreuung;
- die Anpassungen bei einem Ausflug.
Kein Medikament auf eigene Faust mitgeben
Legen Sie niemals frei zugänglich in die Dose oder die Tasche:
- ein Antihistaminikum;
- einen Adrenalin-Autoinjektor;
- ein Inhalationsgerät;
- ein Magen-Darm-Medikament;
- eine Tablette;
- einen Saft.
Medikamente müssen nach dem mit der Einrichtung festgelegten Protokoll verwaltet werden.
Tauschen vermeiden
Bringen Sie dem Kind bei:
„Ich esse nur, was in meiner Dose ist.“
Es darf nicht:
- einen Keks tauschen;
- das Fruchtmus eines anderen Kindes probieren;
- seinen Käse teilen;
- ein Bonbon annehmen;
- frei eine Dose mit einem Allergen anfassen.
Die Aufsicht bleibt Aufgabe der Erwachsenen.
Die Sachen deutlich beschriften
Schreiben Sie den Namen auf:
- die Dose;
- den Deckel;
- die Trinkflasche;
- die Tasche;
- das kleine Besteck;
- den Rucksack.
Liegt ein Betreuungs- und Notfallplan vor, verwenden Sie zusätzlich die von der Einrichtung gewünschte Kennzeichnung.
Eine Reaktion erkennen
Eine Lebensmittelallergie kann rasch auslösen:
- Nesselsucht;
- Juckreiz;
- Schwellungen;
- Atembeschwerden;
- Bauchschmerzen;
- Erbrechen;
- Kreislaufprobleme.
Atemnot, eine starke Schwellung von Gesicht oder Hals oder ein Kreislaufzusammenbruch erfordern die Anwendung des Notfallprotokolls und den sofortigen Notruf.

7. Zwölf Snackideen, die sich leicht mitnehmen lassen
Diese Vorschläge sind an Alter, Allergien, Appetit und die Regeln der Einrichtung anzupassen.
Idee 1: Brot und Schokolade
- kleine Scheibe Brot;
- ein paar Stücke Schokolade;
- Wasser.
Ergänzen Sie bei Bedarf ein Obst, wenn der Hunger des Kindes es rechtfertigt.
Idee 2: Brot und Fruchtmus
- kleines Brot mit etwas Butter oder Marmelade;
- Fruchtmus ohne Zuckerzusatz;
- Wasser.
Idee 3: Brot und Käse
- Brot;
- kleines Stück geeigneter Käse;
- Wasser.
Verwenden Sie eine Isoliertasche, wenn der Käse gekühlt bleiben muss.
Idee 4: Obst und Joghurt
- vorbereitetes Obst;
- Naturjoghurt;
- Wasser.
Diese Variante erfordert eine Kühlung.
Idee 5: Banane und Brot
- kleine Banane;
- kleine Scheibe Brot;
- Wasser.
Einfach und ohne Besteck.
Idee 6: Fruchtmus und hausgemachter Kuchen
- Fruchtmus ohne Zuckerzusatz;
- kleines Stück Joghurtkuchen;
- Wasser.
Das Stück sollte für ein Kindergartenkind passend groß sein.
Idee 7: Apfel und Käse
- passend geschnittene Apfelstücke;
- kleines Stück Käse;
- Wasser.
Schützen Sie den Apfel in einer verschlossenen Dose.
Idee 8: Clementine und Brot mit dunkler Schokolade
- Clementinenspalten;
- Brot;
- ein paar Stücke Schokolade;
- Wasser.
Gemeint ist Brot mit Schokolade, nicht zwingend ein süßes Gebäckstück.
Idee 9: Birne und Brot
- Birnenstücke;
- kleine Scheibe Brot;
- Wasser.
Wählen Sie eine Birne, die fest genug ist, um in der Dose nicht zu Mus zu werden.
Idee 10: Quark und Obst
- kleine Portion Quark;
- Obst;
- Wasser.
Legen Sie einen Löffel dazu und sorgen Sie für echte Kühlung.
Idee 11: hausgemachter Obstkuchen
- kleines Stück hausgemachter Kuchen;
- Wasser;
- je nach Portion gegebenenfalls ein paar Obststücke.
Idee 12: sehr einfacher Snack
- ein Obst oder ein Fruchtmus;
- Wasser.
Diese Variante kann genügen, wenn das Kind spät zu Mittag gegessen hat, früh zu Abend isst oder in der Nachmittagsbetreuung schon etwas gegessen hat.
Beispiel für eine Rotation über fünf Tage
- Montag: Brot, Schokolade und Apfelstücke.
- Dienstag: Fruchtmus und Käse.
- Mittwoch: kleines Stück hausgemachter Kuchen und Clementine.
- Donnerstag: Brot, etwas Marmelade und Joghurt.
- Freitag: Banane und ein paar Stücke Brot.
Diese Rotation ist keine ernährungsphysiologische Pflicht.
Sie hilft lediglich, die Konsistenzen abwechslungsreich zu halten und nicht jeden Tag dieselbe Keksverpackung mitzugeben.
Am Vorabend vorbereiten
Am Abend:
- lesen Sie die Vorgaben noch einmal;
- reinigen Sie die Dose;
- reinigen Sie die Trinkflasche;
- wählen Sie die Lebensmittel aus;
- bereiten Sie die Tasche vor;
- beschriften Sie neue Sachen;
- legen Sie bei Bedarf das Kühlakku ins Gefrierfach.
Am Morgen:
- bereiten Sie die Portion vor;
- nehmen Sie gekühlte Produkte erst im letzten Moment heraus;
- füllen Sie die Trinkflasche;
- prüfen Sie die Verschlüsse;
- legen Sie die Dose in den Rucksack;
- kontrollieren Sie das Gewicht.
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Fazit: Ein einfacher Snack genügt bis zum Abendessen
Den Nachmittagssnack eines Kindes für den Kindergarten vorzubereiten bedeutet nicht, eine große Dose mit verschiedenen Produkten zu füllen.
Prüfen Sie zuerst, ob die Einrichtung wirklich einen mitgebrachten Snack wünscht.
Die Zwischenmahlzeit am Vormittag ist nicht selbstverständlich, und der Nachmittagssnack wird häufig schon von der Betreuung gestellt.
Wenn die Eltern ihn vorbereiten sollen, genügt in der Regel eine einfache Zusammenstellung:
- Brot und Schokolade;
- Brot und Obst;
- Fruchtmus und Milchprodukt;
- kleines Stück hausgemachter Kuchen und Obst;
- Käse und Brot;
- Obst allein, wenn der Hunger moderat ist.
Wasser sollte das wichtigste Getränk bleiben.
Säfte, Sirupe, Limonaden und Fruchtgetränke sollten nicht zum täglichen Inhalt der Trinkflasche werden.
Passen Sie die Menge an Alter und Appetit an.
Für ein Kind von 4 bis 6 Jahren entspricht eine Portion im Durchschnitt etwa der Hälfte einer Erwachsenenportion, doch dieser Anhaltspunkt sollte flexibel bleiben. Das Kind muss aufhören dürfen, wenn es keinen Hunger mehr hat.
Vermeiden Sie den doppelten Snack.
Hat es im Hort schon gegessen, bereiten Sie nicht automatisch nach der Heimkehr eine neue vollständige Zwischenmahlzeit zu.
Passen Sie auch die Form der Lebensmittel an:
- bei Bedarf geschnittenes Obst;
- keine ganzen Schalenfrüchte vor 6 Jahren;
- keine harten Bonbons;
- leicht zu kauende Bissen;
- vertraute Lebensmittel;
- passende Konsistenzen.
Für den Transport:
- wählen Sie eine kleine Dose;
- testen Sie ihr Öffnen;
- beschriften Sie sie mit dem Namen;
- verwenden Sie eine dichte Trinkflasche;
- packen Sie gekühlte Produkte in eine Isoliertasche;
- räumen Sie den Rucksack jeden Abend aus.
Der Teddy-Rucksack mit Namen misst 27 × 28 × 13 cm und hat ein Hauptfach, in das eine Snackdose und eine Trinkflasche passen. Die verstellbaren Träger und der Griff erleichtern die Nutzung im Kindergarten.
Der gestickte Name hilft dem Kind, seinen Rucksack wiederzufinden, doch auch jedes Zubehörteil sollte beschriftet sein, um Verwechslungen zu vermeiden.
Der Babypullover mit Namen aus Strick, erhältlich bis 4–5 Jahre, kann kühle Tage begleiten. Verstauen Sie ihn getrennt von Dose und Trinkflasche, um seinen Baumwollstrick zu schützen.
Begnügen Sie sich bei einer Allergie nicht mit einem Aufkleber auf der Dose.
Organisieren Sie den Snack mit der Einrichtung und lassen Sie den individuellen Betreuungs- und Notfallplan erstellen oder aktualisieren, wenn dies nötig ist.
Der beste Snack für den Kindergarten ist letztlich derjenige, der:
- erlaubt ist;
- einfach ist;
- zum Hunger passt;
- leicht zu essen ist;
- richtig gelagert wird;
- erkennbar ist;
- wenig Platz braucht.
Er gibt dem Kind etwas Energie zurück, ohne sein Abendessen zu ersetzen oder eine neue Naschgewohnheit zu schaffen.
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FAQ: Den Nachmittagssnack eines Kindes für den Kindergarten vorbereiten
1. Was ist der ideale Snack für ein Kindergartenkind?
Ein einfacher Snack kann ein Getreideprodukt wie Brot mit einem Obst, einem Fruchtmus oder einem Milchprodukt kombinieren. Ein oder zwei Lebensmittel mit Wasser genügen in der Regel.
2. Muss man jeden Morgen einen Snack mitgeben?
Nein. Eine Zwischenmahlzeit am Vormittag ist weder selbstverständlich noch verpflichtend, wenn ein Kind gefrühstückt hat. Prüfen Sie immer die Organisation der Einrichtung.
3. Welche Menge bereitet man vor?
Bereiten Sie eine kleine, dem Appetit angepasste Portion vor. Für 4- bis 6-Jährige entspricht eine allgemeine Portion im Durchschnitt etwa der Hälfte einer Erwachsenenportion, ohne Pflicht zum Aufessen.
4. Darf man jeden Tag Kekse mitgeben?
Besser ist Abwechslung, statt Industriekekse zur täglichen Grundlage des Snacks zu machen. Wechseln Sie mit Brot, Obst, Fruchtmus, Milchprodukten oder gelegentlich einem hausgemachten Kuchen ab.
5. Welches Getränk gehört in die Trinkflasche?
Bevorzugen Sie Wasser. Säfte, Limonaden, Sirupe und Fruchtgetränke sollten begrenzt bleiben und ersetzen kein ganzes Obst.
6. Darf man Walnüsse oder Haselnüsse mitgeben?
Nicht im Ganzen vor 6 Jahren, wegen der Verschluckungsgefahr. Gemahlen können sie in eine Zubereitung eingearbeitet werden, wenn das Kind sie kennt und keine Allergie vorliegt.
7. Wie transportiert man einen Joghurt?
Legen Sie ihn in eine Isoliertasche mit Kühlakku, außer die Einrichtung garantiert eine sofortige Lagerung im Kühlschrank.
8. Sollte man nach der Nachmittagsbetreuung noch einmal einen Snack geben?
Nein, wenn das Kind bereits einen vollständigen Snack hatte. Hat es wirklich noch Hunger, bieten Sie gegebenenfalls ein Obst oder eine kleine passende Menge an.
9. Was tun bei einer Lebensmittelallergie?
Informieren Sie die Einrichtung und lassen Sie bei Bedarf einen individuellen Betreuungs- und Notfallplan erstellen. Snack, verbotene Lebensmittel und Notfallmedikamente müssen mit den Fachkräften organisiert werden.